TV-Handballerinnen wollen raus aus dem Tief

WERNE Am Samstag (26. Januar) dürfen die Werner Verbandsliga-Handballerinnen in die Ballspielhalle ausweichen. Ein Ort, an den sie positive Erinnerungen haben. "Da haben wir schon wichtige Spiele gewonnen", sagt Spielertrainerin Beate Przybilla. Sie hofft auf eine Trendwende.

von Von Dominik Möller

, 24.01.2008, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf Torfrau Sonja Strunck wir es am Samstag gegenHaldern ankommen.

Auf Torfrau Sonja Strunck wir es am Samstag gegenHaldern ankommen.

"Wir haben im Moment nicht unsere beste Phase", räumt Przybilla ein. Aber sie ist zuversichtlich, dass sich ihr Team aus dem derzeitigen Tief befreien kann. "Ganz sicher. Auch wenn's nicht einfach wird", so die TV-Trainerin.

"Wir haben im Moment nicht unsere beste Phase", räumt Przybilla ein. Aber sie ist zuversichtlich, dass sich ihr Team aus dem derzeitigen Tief befreien kann. "Ganz sicher. Auch wenn's nicht einfach wird", so die TV-Trainerin.

Doch nicht nur, dass die TV-Handballerinnen derzeit nicht ihre beste Phase haben, auch personell hakt's an vielen Ecken und Kanten. Ins Lazarett musste sich nach dem Gastspiel bei Teutonia Riemke II auch Torfrau Kim Leder einweisen lassen. Ein gebrochener Finger macht ihren Einsatz unmöglich. Sie teilt sich das Zimmer im Krankenlager mit Britta Jaspert und Kathrin Leder, die auch vor Wochenfrist nicht spielen konnten.

Przybilla bleibt kämpferisch

Aber auch die personelle Schieflage wirft Przybilla, deren Einsatz ebenfalls noch fraglich ist, nicht aus der Bahn. Sie gibt sich kämpferisch - obwohl, oder gerade weil, die Vorzeichen nicht die besten sind.

Im Training haben die Wernerinnen das Umschalten, das Handicap der vergangenen beiden Wochen, forciert. "Wobei der Trainingseffekt bei vier verletzten Spielerinnen immer relativ ist", sagt die TV-Trainerin. Pessimismus klingt allerdings anders.

Und auch Przybilla erinnert sich daran, dass die Ballspielhalle für ihr Team ein gutes Pflaster ist - unter anderem machten sie dort den Aufstieg in der Verbandsliga so gut wie perfekt. "Wir wissen, dass wir auf Augenhöhe sein können", sagt Beate Przybilla. Wenn ihr Team kämpfe, dann sei alles möglich - allen Unwegbarkeiten zum Trotz. Przybillas Erfolgsrezept: "Decken und kontern."

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