TV-Teams spielen um den Aufstieg

Handball

Zwei mal Platz Zwei: Die Herren- und Damenteams des TV Werne haben in der Hinrunde gute Leistungen gezeigt. Markus Steinhoff, erster Vorsitzender der Handball-Abteilung, gibt im Interview eine Einschätzung dazu, was in der Rückrunde noch möglich ist.

von Paul Klur

WERNE

, 06.01.2016, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Markus Steinhoff ist erster Vorsitzender der Handball-Abteilung des TV Werne.

Markus Steinhoff ist erster Vorsitzender der Handball-Abteilung des TV Werne.

Herr Steinhoff, sowohl die Damen als auch die Herren sind für die Rückrunde in der Verfolgerrolle. Was ist das Ziel für die kommenden Monate? Ingo Nagel, Trainer der Herren, hat vor der Saison klare Vorgaben gemacht. Wir wollten in der Kreisliga Hellweg oben mitspielen und haben den Aufstieg angepeilt. Da passt uns die Hinrunde schon mal ganz gut. Bei den Damen sind die Erwartungen ebenfalls hoch nach der starken letzten Saison, wo wir Vierter geworden sind.

Würden die zweiten Ränge denn zum Aufstieg ausreichen? Das können wir noch nicht sagen. Die Bezirksligen sollen für die nächste Saison nämlich umgestellt werden. Der Handballkreis Hellweg wird vermutlich eine Kreisoberliga einführen. Die wird dann die derzeitige Bezirksliga für die Mannschaften aus dem Kreis ersetzen. Genaueres wird sich aber erst beim Kreistag am 18. Januar ergeben. Der Meister wird aber sicher aufsteigen. Deswegen wäre es natürlich schön, wenn unsere Teams an die starken Leistungen anknüpfen könnten.

Glauben Sie, dass die Herren noch am VfL Kamen vorbeiziehen können? Der Rückstand beträgt ja nur zwei Punkte. Machbar ist alles, aber Kamen ist wirklich in einer Top-Verfassung. Die müssten nicht nur gegen uns Punkte liegen lassen, sondern auch noch woanders patzen. Denn wir haben ein wesentlich schlechteres Torverhältnis.

Die Damen sind mit vier Zählern noch etwas weiter zurück. Allerdings spielen die ja schon in der Bezirksliga und sind damit ebenfalls von der Umstellung der Ligen betroffen. Welche Mannschaften dort aufsteigen, hängt auch davon ab, wie viele der derzeitigen Landesligisten in die neue Kreisoberliga eingegliedert werden.

Sie selbst spielen ja in der zweiten Mannschaft. Wie zufrieden ist Ihr Team mit der bisherigen Saison? Wir sind als Vierter im oberen Mittelfeld. Es ist sogar der Aufstieg noch möglich, da eventuell auch der Zweite aufsteigt. Und auf den haben wir nur drei Punkte Rückstand. Von daher freuen wir uns auf eine spannende Rückrunde.

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