TV Werne belohnt sich auch gegen Paderborn nicht

Volleyball: Oberliga

Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne verloren ihr Auswärtsspiel gegen den Zweitplatzierten, VoR Paderborn 0:3. Damit setzte die Mannschaft von Bronek Bakiewicz und Bernd Purzner ihren Negativtrend fort.

Werne

von Juri Kollhoff

, 01.11.2017, 15:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Annika Böhle (l.) Julia Trilken und der TV Werne setzten gegen Paderborn ihren Negativtrend fort.

Annika Böhle (l.) Julia Trilken und der TV Werne setzten gegen Paderborn ihren Negativtrend fort. © Greis

Volleyball: Oberliga

VoR Paderborn - TV Werne

3:0 (25:20, 25:20, 25:21)

Nachdem der TVW seine ersten drei Saisonspiele gewinnen konnte, verlor das Team seine letzten vier Partien und steht damit auf dem sechsten Tabellenplatz. Der Spielverlauf gegen Paderborn ähnelte dem der vergangenen Partien. Der TV Werne agierte streckenweise immer wieder auf Augenhöhe mit seinem Kontrahenten, doch belohnte sich dafür nicht. Gegen die junge Paderborner Mannschaft galt es die Ausfälle von Marie-Therese Fleddermann, Anna Jäger und Annika Patzdorf zu verkraften. Die angeschlagene Zuspielerin Jenny Böttger war hingegen einsatzbereit.

Annahme wackelte phasenweise

Werne fand nur schleppend in die Begegnung. Die Annahme, organisiert von Libera Theresa Rottmann stand zwar besser als im Spiel gegen Hörde, doch phasenweise wackelte sie gehörig, was Punktverluste bedeutete. Richtung Satzmitte kämpfte sich der TV Werne wieder an seinen Gegner heran und zwang Paderborn zu einer Reaktion. Diese zeigten die Ostwestfalen dann auch und gewannen den ersten Durchgang mit 25:20.

Paderborn setzte sich auch im zweiten Satz früh vom TVW ab. Erst Chiara Grewe konnte nach zwischenzeitlichem Fünf-Punkte-Rückstand durch ihre Aufschlagserie eine Aufholjagd einleiten. Werne erkämpfte sich anschließend sogar die Führung. Die vielen guten Angriffs- und Abwehraktionen wechselten sich allerdings immer wieder mit ärgerlichen Eigenfehlern ab. Paderborn schlug daraus Kapital und holte auch Satz zwei.

Das gleiche Bild in Satz drei

In Satz drei das gleiche Bild: Werne verpasste einen guten Start, tastete sich langsam heran – um dann zum Satzende durch Eigenfehler wieder das Nachsehen zu haben.

„Täglich grüßt das Murmeltier. Momentan ist es wie verhext“, sagte Bakiewicz nach dem Spiel. „Wir haben wirklich nicht schlecht gespielt, doch die Mädels belohnen ihre guten Leistungen nicht. Die vergangenen vier Gegner gehörten alle zu den Top-Mannschaften der Liga und machen momentan die ersten vier Plätze untereinander aus. Dennoch wäre in den Spielen deutlich mehr für uns drin gewesen“, urteilte TVW-Coach Bronek Bakiewicz.

Eine Woche trainingsfrei

Nun hat der TVW erstmal eine Woche trainingsfrei, um sich physisch und psychisch zu erholen. Mit aufgeladenem Tank geht es dann am Samstag, den 11. November gegen den RC Borken Hoxfeld II, den aktuellen Fünftplatzierten.

TVW: Böhle, Böttger, Grewe, Keskin, Kablitz, Krock, Reininghaus, Rottmann, Steinweg, Struwe, Trilken, Wienker

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