TV Werne braucht Elan beim Soester TV

Handball-Landesliga

Handball: Der TV Werne steht vor einem richtungsweisenden Auswärtsspiel. Mut macht ausgerechnet eine bittere Niederlage.

Werne

, 14.02.2019, 14:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
TV Werne braucht Elan beim Soester TV

Lisa Przybilla (l.) war bei beiden 18:38-Niederlagen mit vier beziehungsweise drei Treffern noch eine der treffsichersten Schützinnen des TV Werne. Am Samstag geht es für den TVW in Soest um Wiedergutmachung. © Foto Helga Felgenträger

Die krachende 18:38-Niederlage gegen den TV Mengede ist verarbeitet, die nächste Aufgabe steht an. Die Landesliga-Handballerinnen des TV Werne müssen zum Soester TV. Am Samstag (16.45 Uhr, Geschwister-Scholl-Straße 1, Soest) könnte der TVW sich weiter von der Abstiegsregion entfernen.

Frauen-Landesliga 3

Soester TV – TV Werne

Nur bei der Ahlener SG kassierte der TV Werne eine ebenso hohe Pleite wie in Mengede. Auch dort verlor der TVW mit 18:38. Nun die zweite Klatsche dieser Größenordnung, wovon sich Trainer Fabian Schwenk aber nicht aus der Ruhe bringen lässt. Die Aufarbeitung des Spiels erfolgte ganz normal am Montag, wie es der TVW auch sonst handhabt. „Dann haben wir versucht, die Defizite umzusetzen. Das hat am Montag und Mittwoch im Training auch sehr gut geklappt“, berichtet Schwenk. Den Elan, den seine Spielerinnen dort gezeigt haben, will er nun mitnehmen ins Duell mit Soest.

Elan und Tempo werden die Wernerinnen in der Soester Bördehalle auch brauchen. Die Gastgeberinnen fahren eine kompakte Deckung auf, aus der sie mit hoher Geschwindigkeit nach vorne spielen. Der TVW benötigt also schnelle Beine, um mithalten zu können. „Wir müssen auch bereit sein, ohne Ball zu laufen“, fordert Schwenk eine engagierte Leistung von seiner Sieben, die zudem Durchsetzungsvermögen im Angriff zeigen müsse. Dafür hat Trainer Schwenk alle Spielerinnen zur Verfügung. „Aber man weiß ja nie“, so Taudien.

Für die nötige Motivation sollte beim TV Werne die Tabellensituation sorgen. Der TVW ist Neunter, Soest hat als Zehnter nur zwei Punkte weniger. Gelingt dem STV wie im Hinspiel (27:22) ein Sieg, wäre er vorbeigezogen – und Werne plötzlich wieder in Abstiegsgefahr. Höchstens sechs Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Wanne wären es dann noch.

Mut macht ausgerechnet die erste 20-Tore-Niederlage in Ahlen. Als Werne im Dezember dort unter die Räder kam, glückte im darauffolgenden Spiel wieder ein Sieg.

Lesen Sie jetzt