TV Werne will gegen den Tabellenletzten nachlegen

Volleyball

WERNE Ein Sieg, eine Niederlage. So richtig wissen die Volleyballerinnen des TV Werne noch nicht, wo sie stehen. Am Samstag, 19 Uhr, empfängt der TVW in der Regionalliga West den Tabellenletzten RC Sorpesee in der Lindert-Halle - und will nachlegen.

von Von Daniel Otto

, 09.10.2009, 11:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zusammen für den Erfolg: Die Volleyballerinnen des TV Werne wollen gegen Sorpesee zwei Punkte holen.

Zusammen für den Erfolg: Die Volleyballerinnen des TV Werne wollen gegen Sorpesee zwei Punkte holen.

Außerdem haben die TV-Frauen mit dem Ruderclub noch eine Rechnung offen. In der Vorsaison nahm er beim 2:3 die Punkte mit an den Sorpesee. Das soll am Samstag anders werden, zumal die Gegnerinnen aufgrund von Abgängen wichtiger Leistungsträgerinnen fast schon traditionell nur schwer aus den Startlöchern kommen. Drei Niederlagen in den ersten drei Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Das ist beim TV anders. Neu-Coach Bendig scheint schon früh die richtige Mischung gefunden zu haben. Am Samstag muss er allerdings auf Libero Marcia Domanski verzichten, die sich einer Zahn-OP unterziehen musste und nicht spielen darf. Als nahezu gleichwertiger Ersatz steht Daniela Engel bereit, die diese Position in den vergangenen Jahren auch schon erfolgreich gespielt hat. Die beiden Janas, Reininghaus und Banse, können wohl ebenfalls noch nicht wieder ans Netz, befinden sich nach ihren Verletzungen aber immerhin wieder im Mannschaftstraining.

Der Einsatz von Helena Holtmann entscheidet sich dagegen erst kurz vor dem Spiel. Die Hauptzuspielerin hatte zuletzt häufiger über Knieprobleme geklagt. Bernd Purzner rechnet sich für das Spiel trotz der Probleme gute Chancen aus. „Wir wollen auf jeden Fall gewinnen“, hebt er die Selbstverständlichkeit des Volleyballs hervor, bei dem es keine Unentschieden gibt. Als Stichelei gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, der am Samstag in Russland (17 Uhr) auch ein Unentschieden reichen würde, will er das selbstverständlich nicht verstanden wissen. Über Zuschauer, die nach dem Fußball noch den Weg in die Lindert-Halle finden, würde sich die Mannschaft aber natürlich trotzdem freuen.

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