TV Wernes Damen verschieben das Thema Aufstieg

Volleyball

Mit vier Siegen aus vier Spielen sind die Volleyball-Damen des TV Werne optimal in die Verbandsliga-Saison gestartet. Den Aufstieg will Coach Bronek Bakiewicz aber noch nicht als Ziel nennen. Bei den Landesliga-Herren des Werner SC lief der Saisonauftakt ebenfalls nicht schlecht.

WERNE

von Julian Mester

, 22.10.2014, 16:04 Uhr / Lesedauer: 2 min
Annika Böhle trifft heute mit dem TV Werne auswärts auf Bönen.

Annika Böhle trifft heute mit dem TV Werne auswärts auf Bönen.

Bronek Bakiewicz trainiert derzeit die Herren, Jugendteams und die Damen. Wie lange dies noch so bleiben soll, weiß er selber noch nicht: „Auf Dauer werde ich eine Aufgabe abgeben müssen", sagt er. Ganz aufhören will er aber auf keinen Fall: "Ich werde immer versuchen dazu beizutragen, dass in Werne der Volleyballsport angeboten wird.“

Zwei Gründe führt Bakiewicz für die Verbesserung seines Teams an. Zunächst einmal würde es sich bezahlt machen, dass in Helena Lohmann und Katja Umlauf zwei erfahrene Spielerinnen wieder mitwirken und beim Training mitmachen. „Sie heben das Training auf ein höheres Niveau.“ Der zweite Grund für den aktuellen Höhenflug sieht Bakiewicz darin, dass sein Team bislang noch nicht richtig gefordert wurde: „Oldendorf war der bisher einzige starke Gegner. Die anderen Teams hatten nicht die Klasse, uns gefährlich zu werden.“ Beim aktuellen Tabellenzweiten Preußen Oldendorf siegte Werne glatt mit 3:0.

Die im Vergleich zur vorigen Spielzeit auf wenigen Positionen veränderte Werner Mannschaft scheint gut genug für den Kampf um den Aufstieg zu sein. „Wir haben uns speziell im Angriff enorm verbessert“, sagt Bakiewicz. Seine Damen hätten bei ihren Offensivaktionen an Höhe und Durchschlagskraft gewonnen. Der Block bleibt weiterhin ausbaufähig. „Das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Wir haben noch Steigerungspotenzial“, sagt der TVW-Coach. Bronek Bakiewicz steht auch bei den Landesliga-Herren des Werner SC an der Seitenlinie. Die haben den großen Umbruch vor der Saison gut gemeistert. Nach vier Spielen steht das Team in der Landesliga auf Rang vier. Zwei Siege und zwei Niederlagen stehen bislang zu Buche.„Das ist völlig in Ordnung“, sagt WSC-Coach Bronek Bakiewicz. Aus dem letztjährigen Kader sind dem Trainer nur fünf Spieler geblieben: Einzig Fabian Poprawski, Jonas Lembcke, Timo Rinschede, Philipp Zurwieden und Stephan Hoppe haben oberhalb der Bezirksliga gespielt. Alle weiteren Spieler traten zuletzt mit der zweiten Mannschaft in der Bezirksklasse an. „Das war für viele ein Riesenschritt. Die Spielgeschwindigkeit und das Niveau ganz allgemein sind einfach höher“, so Bakiewicz. Obwohl der WSC seine beiden Herrenteams vor der Saison zusammenlegte, ist der Kader eher klein. Aber genug Potenzial ist vorhanden, da ist sich Bakiewicz sicher: „Spielen wir komplett, dann werden wir Erster oder Zweiter. Ganz klar. Sind wir es aber nicht, dann droht uns eine ganz niedrige Tabellenregion. So ist das.“ Wenn von den gestandenen Stützen mehrere Spieler fehlen, wird es eng in dieser Liga, weiß Bakiewicz. Umso wichtiger ist es für den WSC-Trainer, dass Fabian Poprawski bei den Heimspielen dabei sein kann. „Mit ihm sind wir deutlich stärker. Leider steht er uns studiumsbedingt nur sonntags zur Verfügung.“ Über eine verbesserte Jugend will Bakiewicz den Kader stärken. „Aber das wird ein ganz langer Weg.“ An den nächsten drei Spieltagen gilt es für Werne, sich in der oberen Tabellenhälfte zu behaupten. SC Halle II (6.), TV Wolbeck (8.) und Westfalia Epe (7.) stehen allesamt hinter dem WSC. Danach geht es zum Ligazweiten Saxonia Münster.

Bronek Bakiewicz trainiert derzeit die Herren, Jugendteams und die Damen. Wie lange dies noch so bleiben soll, weiß er selber noch nicht: „Auf Dauer werde ich eine Aufgabe abgeben müssen", sagt er. Ganz aufhören will er aber auf keinen Fall: "Ich werde immer versuchen dazu beizutragen, dass in Werne der Volleyballsport angeboten wird.“

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