TVW-Herren unterliegen auch beim Tabellenletzten

Handball

Es sollte eine Wiedergutmachung der Bezirksliga-Handballer des TV Werne werden, doch das Spiel am Sonntag bei TuRa Bergkamen II endete in einem Debakel. Beim Tabellenletzten verloren die Werner mit 24:26. Bei den Damen sieht es anders aus: Die Siegesserie reißt auch gegen Ennigerloh nicht. Zuhause fuhr das Team von Trainer Hansjoachim Nickolay einen deutlichen 30:15-Sieg ein.

WERNE

von Alexander Denninghaus

, 12.12.2016, 14:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Auch beim Tabellenletzten haperte es an der Chancenverwertung beim TV Werne.

Auch beim Tabellenletzten haperte es an der Chancenverwertung beim TV Werne.

Handball, Bezirksliga Hellweg Bergkamen II– TV Werne 26:24 (16:11)

Schon in der vierten Minute deutete sich an, dass es Werne beim Tabellenletzten aus Bergkamen wohl sehr schwer haben würde. Fabian Schüttpelz musste nach einem unsportlichen Griff an den Hals seines Gegenspielers das Spielfeld vorzeitig verlassen - Rote Karte. Und auch danach lief es für Werne nicht wirklich rund. Bergkamen war zwar nicht besonders stark, aber die Männer von Bernd Hüttemann, der an diesem Spieltag als Vertreter für den Stamm-Trainer Ingo Nagel eingesprungen war, machten es nicht besser. Zur Halbzeit lagen die Gäste aus Werne mit 11:16 hinten.

Die Vorgaben für die zweite Hälfte war klar. Hinten besser verteidigen und in der Offensive möglichst viele Chancen nutzen. Aber auch im zweiten Durchgang blieben die Hausherren stets in Führung. Zwar konnte Werne den Abstand zu TuRa Bergkamen verkleinern, aber am Ende siegten die Gastgeber mit 26:24 und holen somit gegen den TV Werne den ersten Saisonsieg. 

Teams und Tore TVW: Wulfert, Rensmann – Jäger (5), Most (1), Leidecker (2), F. Schüttpelz, T. Schüttpelz (7), Gröblinghoff (1), Benecke, Gründken (3), Nadrowski, Schneider (4), Müller (1)

Frauen-Handball, Bezirksliga Hellweg TV Werne – TV Ennigerloh 30:15 (15:8)

Fast über die ganzen 60 Minuten zeigte sein Team starken Handball. Nur zu Beginn zeigten sich leichte Unkonzentriertheiten. Nach der 5:1-Führung für die Gastgeberinnen aus der Lippestadt, ließen diese die Gäste kurzzeitig mal auf 4:6 rankommen, doch das war es dann auch. Viel spannender wurde die Partie nicht mehr. In der zweiten Halbzeit folgte eine klare Demonstation von Stärke. Besonders Stephanie Goletz überzeugte aus dem Rückraum. Mit elf Treffern war sie die beste Werner Schützin und beendete damit ihre kleine Durststrecke aus den letzten Wochen. „Für Steffi war das heute eine kleine Befreiung“, erklärte Trainer Hansjoachim Nickolay. 

Teams und Tore TVW: Leder – Dröge, Goletz (11), Majchrzak, Michalski, Da. Rosigkeit (1), De. Rosigkeit (7), Siebels (2), Skaletz (2/1), Stengl (7/1)

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