TVW verliert Spitzenspiel / Frauen besiegen Huckarde

Handball: Kreisliga

Mit einer starken Offensive haben die Werner Bezirksliga-Handballerinnen am Sonntag den SC Huckarde-Rahm in die Schranken gewiesen. Bereist am Samstagabend verloren die Kreisliga-Herren des TVW ihr Spitzenspiel bei Tabellenführer VfL Kamen. Dabei scheiterten die Werner oftmals auch an sich selbst.

von Paul Klur

WERNE

, 31.01.2016, 17:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Martin Wulfert hat im Spitzenspiel beim VfL Kamen drei Siebenmeter der Gastgeber entschärft. Am Ende hat es für seine Mannschaft trotzdem nicht gereicht. Der TV Werne verlor 15:28.

Martin Wulfert hat im Spitzenspiel beim VfL Kamen drei Siebenmeter der Gastgeber entschärft. Am Ende hat es für seine Mannschaft trotzdem nicht gereicht. Der TV Werne verlor 15:28.

Damen-Bezirksliga 4 TVW – Huckarde-Rahm 26:17 (16:8)

Bereits in der 11. Minute zogen die Wernerinnen nach zwei Treffern von Ellena Weißberger auf 5:1 davon. Danach zeigte Werne eine deutliche Dominanz und erhöhte in der 19. Minute durch Denise Rosigkeit auf 10:3. Im Verlauf der ersten Halbzeit konnte Huckarde sich nicht mehr berappeln und kam nie auf weniger als sechs Treffer heran. Nach 30 Minuten stand es bereits 16:8. „Wir haben gegnerische Fehler konsequent bestraft und eine starke erste Halbzeit gespielt“, lobte Nickolay sein Team.

Kleine Schwächephase

Nach dem Seitenwechsel spielte Werne dann weiterhin stark auf. Ellena Weißberger erhöhte mit einem Siebenmeter in der 36. Minute den Vorsprung sogar auf neun Tore. Anschließend folgte aber eine kurze Schwächephase der Nickolay-Sieben. Einige unruhige Angriffe endeten mit Ballverlusten für Werne. So kam Huckarde in der 45. Minute auf ein 20:14 heran.

Die insgesamt mit 13 Treffern überragende Ellen Weißberger leistete sich anschließend ihren einzigen Fehlwurf von der Siebenmeter-Linie. Huckarde wurde daraufhin optimistischer und angriffslustiger. Doch die Wernerinnen konnten den Gegner schnell wieder unter Kontrolle bringen. Nach vier Treffern in Serie stand es in der 53. Minute wieder 24:14.

In den letzten Minuten kontrollierte Werne das Spiel souverän. Ellena Weißberger und Sarah Stengl trafen mit wuchtigen Rückraumaktionen erneut, während Torfrau Kim Leder die meisten Angriffe von Huckarde zu verhindern wusste.

TEAM UND TORE TV Werne: Leder, Dröge (3), Goletz (3), Majchrzak, A. (3), Michalski, Rosigkeit (2), Schulz (1), Skaletz, Weißgerber (13), Wolf (1), Stengl (2)  

Herren-Kreisliga HE VfL Kamen – TV Werne 28:15 (14:7)

Motiviert waren die Jungs von TVW-Coach Ingo Nagel vor der Partie. In der sehr gut besuchten Kamener Sporthalle hatten sich auch viele Fans aus Werne eingefunden, um den TVW zu unterstützen. Was die Spieler allerdings zeigten, glich im Angriff oft nicht dem Niveau einer Spitzenmannschaft.

Schon früh gingen die Gastgeber mit 3:1 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt zeigten sich die Schwierigkeiten der Gäste mit der geharzten Ball. Kaum ein Pass fand seinen Abnehmer, viele Chancen blieben ungenutzt.

Nach 18 gespielten Minuten hatte sich der VfL dann sogar schon auf 10:5 abgesetzt. Zwar war das Werner Defensivverhalten oftmals in Ordnung, doch die Angriffe der Werner brachten noch immer nicht den gewünschten Torerfolg.

Bis zur Halbzeit zog Kamen noch auf 14:7 davon. Ohne den Werner Torhüter Martin Wulfert hätte es auch schon höher stehen können. „Die vierzehn Gegentreffer waren im ersten Durchgang noch in Ordnung. Aber usnere sieben Treffer waren zu wenige“, erklärte Ingo Nagel.

Wulfert parierte drei Siebenmeter

Der zweite Durchgang startete für die Gäste vom TVW nicht viel besser. Kamen gab das Tempo vor, Werne kämpfte noch immer mit dem Harz. Auch Rotationen von Coach Ingo Nagel halfen nur wenig.

Werne wollte sich zwar nicht völlig aufgeben und ging zumindest das Tempo mit, konnte aber nicht verhindern, dass Kamen weiter auf 22:12 davon zog. Sie spielte weiter munter auf. Beim TVW verhinderte oft nur Hüter Wulfert Gegentore verhindern. Im gesamten Spiel parierte Wulfert drei von fünf Siebenmetern.

Die letzten Zehn Minuten spielten beide Teams dann ruhig runter. Endstand war ein verdientes 28:15 für die Gastgeber aus Kamen. „Vielleicht hat sich der ein oder andere Spieler selbst zu viel Druck gemacht. Dazu kommt dann noch das Harz und eine sehr starke Kamener Abwehr. Jetzt wissen wir zumindest, wo wir stehen“, resümierte Nagel.

TEAM UND TORE TVW: Wulfert - Brocke (4), Wierling (3) Nadrowski (2), Gröblinghoff (2), Gründken (1), Havers (1), Jäger (1), Leidecker (1), Bade, Thiemann, Müller, Berg

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt