SV Herbern muss nach anstrengender Vorbereitung für ein Unentschieden hart arbeiten

Fußball: Testspiel

Der SV Herbern musste am Samstag gegen den VfL Wolbeck beim 2:2 (1:1) ein hartes Stück Arbeit hinlegen. Zur Belohnung gab es am Sonntag trainingsfrei.

Herbern

, 21.07.2019, 20:15 Uhr / Lesedauer: 2 min
SV Herbern muss nach anstrengender Vorbereitung für ein Unentschieden hart arbeiten

Nika Amoev (r.) besorgte den 1:1-Ausgleich. © Verena Schafflick

Die Leistung des SV Herbern war so abwechslungsreich wie das Wetter während des Freundschaftsspiels gegen den VfL Wolbeck. Denn zu schönen Kombinationen gesellten sich auch dicke Fehler im Spielaufbau. Doch zuerst regierte besagtes Wetter das Geschehen am Platz in Münster.

Freundschaftsspiel

Wolbeck – SVH 2:2 (1:1)

Schon nach zehn Minuten musste der Schiedsrichter beide Mannschaften in die Kabine schicken. Ein schweres Gewitter zog über Münster hinweg und sorgte für eine zehnminütige Unterbrechung. Nur eine kurze Abkühlung bevor die Temperaturen am Platz wieder stiegen.

Herbern war bis dahin verhalten ins Spiel gestartet, ließ dem Bezirksligisten aus Wolbeck gute Chancen. Man merkte dem Team die drei harten Vorbereitungswochen deutlich an. Das spiegelte sich auch im Spielverlauf wieder. Das Trainergespann um Holger Möllers und Jens Kalpein zog schnell Konsequenzen daraus: „Wir hatten eigentlich für Sonntag noch eine Trainingseinheit angesetzt, aber die lassen wir ausfallen“, so Kalpein nach dem Spiel. Man habe der Mannschaft angemerkt, dass die letzten drei Wochen sie ganz schön geschlaucht hätten.

Denn das Spiel der Herberner am Samstag war nicht gänzlich fehlerfrei. Gerade in der Vorwärtsbewegung gab es teilweise grobe Schnitzer im Passspiel oder bei der Ballannahme. „Das war heute schon ein ganzes Stück Arbeit für die Jungs“, resümierte der Co-Trainer.

Noch dazu kam, dass die Mannschaft in der Form noch nie zusammengespielt hat. Zum einen sorgte die Hochzeit von Dennis Idczak dafür, dass einige Spieler nicht dabei waren. Zum anderen wollten Möllers und Kalpein allen Spielern eine Chance geben.

Es dauerte also etwas, bis der SV Herbern ins Spiel gefunden hatte. Die erste Halbzeit ging eher an Wolbeck, das dem SVH ein ebenbürtiger Gegner war. Wenig überraschend daher die Führung für Wolbeck durch Miles Geske in der 42. Minute, wobei von Herberner Seite Proteste wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung kamen. Mit dem Pausenpfiff glich Nika Amoev nach einem Freistoß durch Joe Breloh aus.

Besser aus der Pause kam dann Herbern – und hatte Glück. Denn in der 52. Minute wurde Wolbecks Kolha Speckmann elfmeterreif gelegt. Der Pfiff blieb aus. Stattdessen gab es später einen Strafstoßpfiff für den SVH nach Foul an Philip Just. Der eingewechselte Trapp versenkte sicher (58.). Zehn Minuten später glich Max Schule von Wolbeck zum letztendlich verdienten 2:2 aus. ves

Eingesetzte Spieler SVH: Haarseim – Richter, Krampe, Just, Sobbe, Amoev, Höring, Airton, Breloh, Plechaty, Lünemann, Trapp, Schmitt, Hoenhorst.

Tore: 1:0 Geske (42.), 1:1 Amoev (45.), 1:2 Trapp (EF, 58.), 2:2 Schulte (68.)

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