"Vertreter" Davensberg gewinnt "kleines Finale" beim Fuchs-Cup

Fußball

Wacker Mecklenbeck und Trainer Bodo Gadomski schauten nicht schlecht, als sie im kleinen Finale plötzlich Davaria Davensberg vor der Brust hatten und nicht den TuS Ascheberg, der nicht zum Spiel um Platz drei antrat – die Jakobi-Kirmes lässt grüßen. Die eigentlich bereits ausgeschiedene Davaria vertrat Ascheberg - und gewann schließlich sogar mit 3:1.

ASCHEBERG/DAVENSBERG

01.08.2011, 15:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Vertreter" Davensberg gewinnt "kleines Finale" beim Fuchs-Cup

Davaria Davensberg (l.) sprang für den Gemeindenachbar TuS Ascheberg (r.) beim Spiel um Platz drei ein.

Die Mannschaft sei aber trotz vehementer Bitten vom Vorstand nicht umzustimmen gewesen. Man sei nicht stolz drauf, „aber wir sind hier nunmal auch nicht in einer Diktatur und können niemanden zwingen zu spielen“, so Witthoff. Gespielt wurde trotzdem, SVD-Coach Ismail Atalan trommelte kurzfristig seine Truppe zusammen. Der Landesligist ging durch einen Doppelpack von Farok Atalan (34./49.) in Führung. In der Folge verflachte die Partie etwas, Davaria schaltete einen Gang zurück – verwaltete die Führung nur noch. Und plötzlich bekam Mecklenbeck in der 68. Minute einen fragwürdigen Elfmeterer zugesprochen. Schulz versenkte diesen souverän.

Später bekamen auch die Davaren einen Elfmeter zugesprochen: Serdar Atalan scheiterte zunächst an Keeper Lukas Hendricks, den Nachschuss verwandelte aber Hakki Atalan (81.) zum 3:1-Endstand.

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