Volleyball: Purzner-Team gewinnt mit triefenden Nasen

WERNE "Ich hatte mir vorher große Sorgen gemacht", sagte Bernd Purzner, Trainer der Volleyball-Damen des TV Werne. Nach dem klaren 3:0-Erfolg beim TV Dülmen erleichtert. Und seine Sorgen waren durchaus berechtigt gewesen.

13.01.2008, 15:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Volleyball: Purzner-Team gewinnt mit triefenden Nasen

Oberliga 2

TV Dülmen - TV Werne 0:3 (20:25, 20:25, 15:25) - Zumindest teilweise berechtigt - immerhin musste er die letzte Trainingseinheit vor dem Match mangels Masse absagen. Influenza hatte zugeschlagen. Immerhin: Am Samstagabend standen ihm acht Spielerinnen zur Verfügung. Aber: Alle waren gehandicapt. Triefende Nasen und leichtes Hüsteln gehörten zum guten Ton. Glück im Unglück machte den deutlichen Sieg dennoch möglich.

"Dülmen war ein schlapper Gegner", so Purzner. Der Gastgeber selbst sah es nicht viel anders, er betitelte sich im Vorfeld als "krasser Außenseiter" und das war er auch. Nur einmal, ganz zu Beginn, lagen die Wernerinnen zurück - 2:5. Doch auch wenn der TV-Kader kränkelte, das Selbstbewusstsein war davon nicht betroffen. Schnell wurde der Rückstand wett gemacht und in einen üppigen Vorsprung auf 23:16 verwandelt. Auf einen spielerisches Versäumnis ließen sich die Purzner-Schützlinge danach nicht mehr ein.

Immer wieder kurze Ruhepausen

Aber hier, wie auch in den anderen Durchgängen nutzten sie einen großen Punktevorteil immer für eine kleine Ruhepause. Sie konnten es sich leisten. Da hatte selbst der Trainer Verständnis. "Für mich war es ein angenehmes Spiel, wir waren gut obwohl wir einfach nicht alles zeigen konnten", so Purzner. Und auch nicht mussten.

"Dülmen hat gekämpft, hatte aber nicht die Mittel, uns gefährlich zu werden", erklärte der TV-Coach. Die Unterlegenheit des Gegners - in allen Belangen - war nicht zu übersehen.

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