Wegen Corona: Auch die Tischtennisspieler haben Sommerpause

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Es wurde lange überlegt, jetzt wurde eine Entscheidung getroffen. Die Tischtennis-Saison ist beendet. Das teilten der DTTB und die Landesverbände am Mittwoch mit.

Werne, Selm, Lünen

, 01.04.2020, 17:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Basketball und Tennis machten es bereits vor, nun zieht die nächste Sportart nach: Auch im Tischtennis ist die aktuelle Saison mit sofortiger Wirkung beendet. Das gaben der Deutsche Tischtennisbund (DTTB) und die Länderverbände am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt.

Betroffen von dieser Regelung ist der Mannschaftsbetrieb in allen deutschen Ligen von der Bundesliga bis zur untersten Kreisklasse. In dieser abgebrochenen Saison wird die Tabelle zum Zeitpunkt der jeweiligen Aussetzung der Spielzeit als Abschlusstabelle gewertet.

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Für Auf- und Abstieg gibt es keine gesonderten Regelungen - die Mannschaften, die jetzt auf den jeweiligen Plätzen stehen, steigen auf und ab. Was mit den Mannschaften passiert, die aktuell noch den Relegationsplatz belegen, ist nicht einheitlich geregelt und soll von den Länderverbänden individuell entschieden werden.

Eine gute Nachricht gibt es ebenfalls noch zu vermelden. Nach jetzigem Stand seien die Planungen für die neue Saison von den aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus nicht berührt, heißt es.

„Wir bedanken uns herzlich für den sehr angenehmen und konstruktiven Austausch bei der Telefonkonferenz zu diesem wichtigen und komplexen Thema“, sagte Heike Ahlert, Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Tischtennis-Bundes, die die Sitzung geleitet hatte. „Für diese Krisensituation konnte es keine einfache Lösung geben, die allen gerecht wird.“

In zwei wichtigen Punkten waren sich alle Gesprächsteilnehmer einig. Die Fortsetzung des Spielbetriebes werde wohl in absehbarer Zeit nicht möglich sein. Und weil das für die Verantwortlichen klar war, sollten durch die Entscheidung nun die Vereine Planungssicherheit für die jetzige und die kommende Saison bekommen.

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DTTB-Präsident Michael Geiger lobte die erfolgreiche Umsetzung der bundeseinheitlichen Lösung für die Saison 2019/2020. „Ein Trainer würde stolz sagen: ‚Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung.‘ In dieser Krisensituation haben alle an einem Strang gezogen – von der Entwicklung vieler Vorschläge für den Spielbetrieb in dieser Saison bis zur gestrigen Entscheidung.“

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