Werner SC braucht einen Befreiungsschlag gegen den VfL Senden

Fußball-Landesliga

Müller-Elf schöpft trotz der Niederlage gegen Nottuln Mut. Link und Lachowicz fallen aus. Der VfL Senden verlor zuletzt vier Ligaspiele in Folge und steht daher mächtig unter Druck.

Werne

, 05.04.2019, 20:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marvin Stöver (am Ball) und der Werner SC treffen am Sonntag auf den VfL Senden.

Marvin Stöver (am Ball) und der Werner SC treffen am Sonntag auf den VfL Senden. © Dominik Gumprich

Am Sonntag, 7. April, kommt es auf der Sportanlage Senden (Bulderner Str. 15, 48308 Senden) um 15 Uhr zum Duell zweier Tabellennachbarn der Fußball-Landesliga: Der Elfte aus Senden trifft auf den Zwölften aus Werne.

Landesliga 4

VfL Senden - Werner SC

Schon das Hinspiel hatte es mit sieben Treffern und einer Roten Karte in sich. Damals entschied der Werner SC die Partie durch einen späten Strafstoßtreffer von Daniel Durkalic zum 4:3 für sich.

„Das zählt für mich alles nicht mehr. Für beide Mannschaften geht es jetzt darum, in ruhigere Fahrwasser zu kommen. Wir brauchen dringend einen Befreiungsschlag, weil die Ergebnisse im Moment einfach nicht stimmen. Noch ist alles entspannt, aber mit dem Abstiegskampf wollen wir dann auch nichts mehr zu tun haben“, sagt Werne-Coach Lars Müller.

Zuletzt bemängelte Müller die „Einstellung und das fehlende Feuer“ bei seiner Mannschaft. Bei der knappen 0:1-Niederlage seines Teams am vergangenen Wochenende gegen Spitzenreiter Nottuln, ließ der WSC zumindest wieder erkennen, dass er engagiert Fußball spielen kann. „Nottuln ist die beste Mannschaft in diesem Jahr. Wir mussten nicht zwingend verlieren und hätten den Punkt verdient gehabt“, so Müller.

Für ihn ist klar: „Spielen wir am Sonntag so wie gegen Herbern, verlieren wir. Spielen wir aber so wie gegen Nottuln, haben wir gute Chancen, den VfL zu besiegen.“ Zumal Senden aktuell in einer Ergebniskrise steckt: Die letzten vier Ligaspiele verlor der VfL allesamt.

Personell stehen Müller wieder beide Torhüter zur Verfügung; Zuletzt waren Jorma Hoppe und Henrik Pollak angeschlagen. Gegen Nottuln hütete Henrik Pollak aber dennoch das WSC-Gehäuse. Allerdings muss Müller auf Niklas Link sowie Colin Lachowicz verzichten. Beide mussten am Donnerstag das Training abbrechen und beklagten Muskelprobleme. „Die beiden werden für Sonntag definitiv nicht in Frage kommen. Das wird nicht funktionieren“, so Müller.

Schlagkräftiger VfL Senden

Besserung ist personell indes beim VfL Senden in Sicht. „Vor wenigen Wochen liefen wir noch auf dem Zahnfleisch. Aber allmählich leert sich das Lazarett und wir haben wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen. Wir werden zudem wieder mit einigen A-Junioren auflaufen“, berichtet Sendens Trainer Andre Bertelsbeck und fügt an: „Wir wollen unbedingt gegen den Werner SC punkten. Das ist mir bisher leider vergönnt geblieben.“

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