Werner SC gegen SV Herbern: Darum gibt es für Holger Möllers im Derby keinen Favoriten

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Das Hinspiel-Derby zwischen dem Werner SC und SV Herbern spielt sich am Samstag zur Prime-Time ab. SVH-Coach Holger Möllers erwartet ein Spiel ohne Favoriten - trotz Werner Kantersieg.

Herbern

, 02.09.2019, 17:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Statistik spricht eindeutig eher für Herbern: Vier Mal sind der SVH und der Werner SC seit dem Aufstieg des WSC zur Saison 2017/18 aufeinandergetroffen. Auf dem Tableau stehen dort zwei Siege für den SVH sowie zwei Unentschieden zu Buche. Doch das könnte sich am fünften Spieltag ändern, wenn am Samstag (7. September) um 16 Uhr die beiden Teams aus der Fußball-Landesliga 4 auf dem Sportplatz am Lindert aufeinandertreffen.

Denn in den ersten vier Ligaspielen holte der Werner SC vier Siege, steht mit zwölf Punkten einsam an der Tabellenspitze. Der SVH hat dagegen nur fünf Punkte, aber auch ein Spiel weniger. Am Sonntag hatten die Herberner spielfrei, während der WSC den beeindruckenden 7:0-Sieg gegen den VfL Senden einfuhr. Eigentlich die perfekte Gelegenheit für den SVH-Trainer Holger Möllers sich die Partie in Senden anzuschauen. Hat er aber nicht - dafür sein Co-Trainer Jens Kalpein.

„Wir haben Respekt davor, was sie da geschafft haben“, sagte Möllers im Gespräch mit unserer Redaktion. Dennoch sieht er mit dem VfL Senden auch einen Gegner, der schon in der Vorbereitung bewiesen hat, dass er diese Saison hinten anfällig ist. „Wenn da so vieles nicht funktioniert, geben manche Mannschaften schnell auf und dann kommen solche Ergebnisse zustande“, so Möllers.

Für ihn hat das 7:0 das Derby am Samstag noch interessanter gemacht. „Wir würden natürlich gerne die erste Mannschaft sein, die Werne in dieser Saison schlägt“, sagt er. Zumal man in Herbern auch Respekt davor habe, was die Überraschungsmannschaft des WSC bislang geschafft hat. „Ich bin eher davon ausgegangen, dass Kinderhaus direkt so auftrumpft“, meinte der SVH-Coach.

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Dass seine Mannschaft in dieses Derby eher als Underdog geht, sieht Möllers nicht so: „Ich glaube, in diesem Spiel gibt es keine Favoriten“, und bezieht sich dabei auf die früheren Aufeinandertreffen, als der SVH noch eher als Favorit galt: „Das war damals für uns genauso schwer wie für den WSC.“ Beide Teams wollen den Platz als Sieger verlassen. Gerade im ersten Jahr sei dies das einzige Ziel der Werner gewesen: „Hauptsache Herbern schlagen.“

Das habe sich nach zwei Saisons geändert: „Ich glaube, dass man sich in Werne inzwischen klar ist, wie schwer es in der Landesliga ist. Und dass man inzwischen mehr Respekt davor hat, was wir in 20 Jahren in der Landesliga in Herbern geschafft haben - nämlich uns zu etablieren.“

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