Werner SC hakt schlechte Chancenverwertung ab

Unglückliche Niederlage

Beim Fußball-Bezirksligisten Werner SC wurden nach dem unglücklichen 0:1 gegen Westfalia Wethmar keine Spieler gesichtet, die nach Abpfiff an ihren Schuhen schnüffelten. Niemand glaubte, die oft zitierte „Sch...“ am Fuß zu haben. Stattdessen nüchterne Reaktionen beim Tabellenführer: Wir waren besser. Manchmal geht der Ball nicht rein. Im neuen Jahr weiter machen.

WERNE

, 12.12.2016, 17:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kurtulus Öztürk (r.) war trotz der 0:1-Niederlage zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft.

Kurtulus Öztürk (r.) war trotz der 0:1-Niederlage zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft.

Auch wenn das Ergebnis aus Werner Sicht nach 90 Minuten nicht gepasst hat: Für den neutralen Beobachter bot sich durch das überraschende 1:0 der Wethmarer durch Rafael Felsberg kurz nach der Halbzeitpause ein sehr ansehnlicher und vor allem spannender Kick. „Im Endeffekt war es einfach nur ein Fight. Ich denke, dass wir alle 100 Prozent gegeben haben. Die Niederlage ist deswegen schon ein bisschen schmerzhaft“, sagte Stürmer Julian Rohlmann nach der Partie. Die Überlegenheit des Heimteams konnte sein Trainer an ihm festmachen: „Nur Julian alleine hatte schon vier, fünf Chancen im Spiel. Das sagt alles“, so Kurtulus Öztürk.

"Hinrunde war ziemlich geil"

Neben Rohlmann hatten auch Dominik Hennes, Youssef Saado, Jannik Prinz und der eingewechselte Kapitän Chris Thannheiser ihre Möglichkeiten, um zum Torerfolg zu kommen. „Es gibt so Spiele. Da will der Ball einfach nicht rein. Dann musst du es einfach immer weiter probieren“, sagte Thannheiser einen Tag nach dem Spiel.

Der Trainer sprach seiner Elf trotz Niederlage ein Kompliment aus: „Wethmar hat die beste Offensive der Liga. Davon habe ich wenig gesehen. Wer die Westfalia spielerisch im Griff hat, kann nicht viel falsch gemacht haben“, so Öztürk. In der Kabine seien die Spieler nach Abpfiff zwar gekränkt gewesen, weil ihr Eifer nicht belohnt wurde. „Aber dann blickst du auf die gesamte Hinrunde und die war ziemlich geil“, so Kapitän Thannheiser.

Dass man nun nur noch vier statt sieben Punkte Vorsprung auf den BV Brambauer-Lünen auf Platz zwei hat, sei unerheblich. „Der Punkteabstand ist egal. Solange wir Platz eins nicht sicher haben, werden wir auch im neuen Jahr immer wieder Vollgas geben“, verspricht Thannheiser.

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