Werner SC macht bei 0:3-Niederlage für Senden den Aufbaugegner

Fußball-Landesliga

Der Werner SC kassiert in Senden eine verdiente 0:3-Packung. Damit beendet der VfL seine Niederlagen-Serie.

Werne

, 07.04.2019, 21:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jorma Hoppe (r.) vom Werner SC musste gestern nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden.

Jorma Hoppe (r.) vom Werner SC musste gestern nach einem Zusammenprall ausgewechselt werden. © Helga Felgenträger

Gebrauchter Tag für den Werner SC: Das Team von Lars Müller verlor in einem Landesligaspiel der schlechteren Art beim Tabellennachbarn VfL Senden völlig verdient mit 0:3.

Landesliga 4

VfL Senden - Werner SC

1:0 (3:0)

Dabei kam der WSC gut ins Spiel. Die Anfangsminuten gehörten klar den Gästen, die durch Marvin Schuster auch die erste richtige Chance hatten. Seinen Schuss parierte VfL-Schlussmann Johannes Brückner jedoch glänzend (14.).

Danach war plötzlich nichts mehr zu sehen vom WSC, der sich fortan viele Fehlpässe leistete und somit den Gegner zu zahlreichen guten Torchancen einlud. Aber auch dem VfL merkte man die Nervosität an, schließlich verlor Senden die vergangenen vier Spiele allesamt. Dennoch drückten die Platzbesitzer auf den Führungstreffer.

So kam es, wie es kommen musste: Kurz vor dem Halbzeitpfiff stieg Philipp Plöger im WSC-Strafraum nach einer Ecke am höchsten und köpfte den Ball ins lange Eck zum 1:0 für den VfL – keine Chane für Jorma Hoppe (44.). Ein Treffer, der sich in den Minuten zuvor abgezeichnet hatte. Einen schlechteren Zeitpunkt hätte sich das Team von Lars Müller nicht aussuchen können.

Wer jetzt dachte, der WSC würde mit Wut im Bauch aus der Kabine kommen, der hatte sich schwer getäuscht: Auch im zweiten Durchgang gelang wenig nach vorne. Nur einmal wurde es gefährlich, als WSC-Kapitän Daniel Durkalic mit einer Freistoß-Finte Brückner überraschen wollte. Doch der Torwart war hellwach und lenkte den Ball um den Pfosten (55.)

VfL Senden sehr effizient

Auf der Gegenseite erhöhte Senden mit der ersten Chance in der zweiten Hälfte auf 2:0. Erneut nach einer Ecke war es diesmal Tim Castelle, der sträflich freistehend zum 2:0 einnickte (65.) – die Vorentscheidung im Spiel.

In der Folge passierte herzlich wenig. In der Schlussphase noch eine Schrecksekunde aufseiten des WSC: Nach einem Zusammenprall mit einem VfL-Spieler ging es für Jorma Hoppe nicht mehr weiter.

Für ihn kam Henrik Pollak ins Spiel, der sich bei einem Kopfball von Armen Tahiri noch einmal auszeichnen konnte (89.), bei dessen platziertem Linksschuss eine Minute später allerdings machtlos war: Der Stürmer traf zum 0:3-Endstand aus WSC-Sicht.

„Mit so einer Leistung kannst du gegen keinen Gegner gewinnen. Die Niederlage geht völlig in Ordnung“, so das knappe Fazit von WSC-Trainer Lars Müller.


Werner SC:
Hoppe (83. Pollak), Martinovic, Stöver, Lachowicz, Durkalic, Runde, Schuster (72. Hennes), Holtmann, Foroghi, Seifert (58. Przybilla), Niewalda

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