Werner SC trainiert wieder: „Es macht Bock, mal wieder zu zocken“

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Endlich trainiert auch die erste Mannschaft des Werner SC wieder. Am Dienstag standen sie zum ersten Mal wieder gemeinsam auf dem Platz - vorerst allerdings ohne ein Ziel.

Werne

, 18.06.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Sie war viel zu lang, die Zeit ohne einen Ball am Fuß. Natürlich konnten die Spieler des Werner SC im eigenen Garten vielleicht ein bisschen pöhlen - ein richtiger Ersatz zum wöchentlichen Fußballtraining am Lindert war das aber nicht. Jetzt kam endlich die Erleichterung.

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Zum ersten Mal durften die Werner Spieler am Dienstag wieder ihre Fußballschuhe schnüren. Zwar nicht wie üblich in der noch gesperrten Kabine - aber das konnten Spieler und Trainer verschmerzen. „Es macht Bock, endlich wieder zu zocken“, fasste Spieler Jannis Vertgewall die gute Laune der Mannschaft zusammen.

Rund 20 Spieler waren zum ersten Training nach der Pause am Lindert erschienen - die Motivation war ihnen deutlich anzusehen. „Es war für alle schön, sich endlich mal wieder zu sehen“, so Trainer Lars Müller. „Da ging es jetzt auch nicht primär um Taktik oder sowas.“

Der Werner SC trainiert wieder regelmäßig

Viel mehr wurde einfach mal wieder gemeinsam gekickt, Vier gegen Zwei oder das bekannte Abschlussspiel standen auf dem Plan. Ähnlich soll es auch in den kommenden Wochen weitergehen, kündigte Lars Müller an. Von nun an werde man wieder regelmäßig dienstags und donnerstags auf dem Platz stehen.

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Vorwiegend gehe es dabei aber um den Spaß, so der Trainer: „Wir wollen uns einfach regelmäßig sehen und gegen den Ball treten. In einer normalen Saison wären wir aktuell in der Sommerpause, deswegen soll jetzt noch nicht allzu viel wieder passieren.“

Jannis Vertgewall zieht den Vergleich: „Man kann uns jetzt ja gerade schon so ein bisschen mit einer Hobbytruppe vergleichen, die sich zum Spaß trifft. Wenn man weiß, wann es wieder los geht, wird es sicherlich auch nochmal ein bisschen ernsthafter werden.“

Ein besonderes Highlight gab es am Dienstag aber noch für die WSC-Spieler - denn es handelte sich um kein gewöhnliches Training. Es war „Legendentag“. Jannis Vertgewall erklärt: „Normalerweise tragen wir beim Training eben immer die Vereinsklamotten. Bei unserem ersten Training holen aber alle ihre besten Trikots aus dem Schrank.“

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So waren statt dem WSC Manchester United, der FC Bayern und Inter Mailand am Lindert vertreten. Henry Poggenpohl und Marvin Stöver sorgten für ein besonderes Highlight. Sie standen mit Augsburg- und Nürnberg-Trikot auf dem Platz - mit ihrem Trainer als Rückennummer.

Trotz allem Spaß musste man natürlich auch beim Werner SC auf die Auflagen achten. „Das war aber in Ordnung“, berichtet Lars Müller. „Materialien mussten desinfiziert werden, Anwesenheitslisten werden geführt und sowas. Aber das ist alles machbar und wir nehmen das in Kauf, um wieder auf den Platz gehen zu dürfen.“

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