Werner SC und SV Herbern müssen auf wichtige Leistungsträger verzichten

mlzFußball: Kreispokal

Am Donnerstag treffen der Werner SC und SV Herbern in der zweiten Runde des Kreispokals aufeinander. Ausgerechnet jeweils ein wichtiger Spieler können ihre Mannschaften aber nur von außen unterstützen.

Werne, Herbern

, 30.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Für die meisten Landesliga-Fußballer ist das Derby zwischen dem SV Herbern und dem Werner SC ohnehin etwas Besonderes. Wenn die beiden Mannschaften aber an diesem Donnerstag aufeinandertreffen, kommt außerdem der Faktor Kreispokal hinzu. Es kann also nur einen Sieger geben.

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Die beiden Kapitäne können das Spiel aber nur von der Seitenlinie aus verfolgen. Sowohl Chris Thannheiser, als auch Philipp Dubicki fehlten schon in den vergangenen Partien verletzt. Im ersten Saisonspiel gegen Altenberge war Dubicki ohne gegnerische Einwirkung umgeknickt. Die Diagnose wenige Tage später lautete Außenbandriss.

Schmerzfrei, aber noch nicht im Training

Nun, rund einen Monat später, sieht eigentlich alles schon wieder viel besser aus. „Ich werde diese oder nächste Woche wieder mit dem Training anfangen - mal schauen, was das Bein sagt“, gibt sich der Kapitän hoffnungsvoll. „Schmerzen habe ich auf jeden Fall keine mehr, aber man muss mal schauen, wie belastbar das jetzt schon wieder alles ist.“

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Doch obwohl man dem Kapitän den Optimismus anmerkt - zum Derby wird es für ihn wohl noch nicht reichen. Entgehen lassen will er sich das Spektakel aber nicht. „Natürlich bin ich da - das ist ja keine Frage“, erklärt er. „Eine Karte habe ich auch schon, damit ich die Jungs vor Ort unterstützen kann.“

Thannheiser ist beruflich eingespannt

Auch Chris Thannheiser, Kapitän des Werner SC, wäre gerne vor Ort dabei - kann es aber noch nicht versprechen. Aber bei ihm ist nicht die Verletzung das Problem. „Ich muss arbeiten und kann wahrscheinlich nicht dabei sein“, sagt er. „Wenn, dann komme ich zum Zugucken. Leider.“

Chris Thannheiser hofft, dass er beim Derby zumindest zuschauen kann.

Chris Thannheiser hofft, dass er beim Derby zumindest zuschauen kann. © Johanna Wiening

Noch im letzten Derby im März in Herbern war Thannheiser eine prägende Figur gewesen. Er hatte sich in jeden Zweikampf geworfen und einen großen Anteil daran gehabt, dass die Werner am Ende noch ein Unentschieden erreicht hatten. Noch vor ein paar Wochen hatte er gesagt: „Natürlich spornt einen das Derby besonders an. Die Duelle mit Herbern sind immer wirklich etwas ganz Besonderes für uns.“

Das wird es dieses Mal auch sein - allerdings ohne die Kapitäne. Stattdessen werden die Werner von Zoran Martinovic oder Daniel Durkalic und die Herberner von Michael Schulte oder Sebastian Schütte auf den Platz geführt - zu einem besonderen Spiel.

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