Werner SC unterliegt Oberligist Holzwickede 1:4. Müller: „Haben drei Tore hergeschenkt“

Fußball

Nach einer guten ersten Hälfte des WSC zeigte Oberligist Holzwickede sein wahres Potenzial. Die Partie brachte auch ein Wiedersehen der Trainer nach fast 25 Jahren mit sich.

von Marcel Schürmann

Werne

, 21.08.2019, 10:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Werner SC unterliegt Oberligist Holzwickede 1:4. Müller: „Haben drei Tore hergeschenkt“

Der Werner SC unterlag im Testspiel dem Oberligisten Holzwickeder SC mit 1:4. © Marcel Schürmann

Einen guten Auftritt der Landesliga-Fußballer des Werner SC sahen die Zuschauer am Dienstagabend auf der Anlage im Lindert. Gegen den um zwei Klassen höher spielenden Holzwickeder SC hielt die Mannschaft von Lars Müller 45 Minuten lang gut mit, verlor am Ende aber doch 1:4 - weil der Gast gehörig aufdrehte.

Fußball-Testspiel
Werner SC - Holzwickeder SC
1:4 (1:1)

Der Oberligist gab von Beginn an das Tempo vor, doch die Werner verschoben sehr gut, machten hinten dicht, warfen sich in jeden Zweikampf und gingen jedem Ball nach. Weil sich Holzwickede aus dem Spiel heraus kaum Chancen erspielen konnte, war es schon fast sinnbildlich, dass die 1:0-Gästeführung durch einen Standard fallen musste. Nach einem direkten Freistoß von der linken Seite schlug der Ball unten links im Werner Tor ein (25.). Der ansonsten sichere WSC-Schlussmann Manuel Linke verschätzte sich in diesem Moment komplett.

Doch die Hausherren gaben eine schnelle Antwort: Nach Vorarbeit von Henry Poggenpohl brauchte Rene Nemitz in der Mitte nur noch zum Ausgleich einzuschieben (33.).

Holzwickede sorgt für klare Verhältnisse

Im zweiten Abschnitt sorgte der Gast aus der Emschergemeinde dann für klare Verhältnisse und stellte das Ergebnis schließlich auf 4:1 (55./71./78.). „Es war in der ersten Halbzeit ein richtig guter Test. Da haben wir gut mitgehalten. Das 0:1 passiert Linke sonst nicht. Bei dem vierten Tor sage ich: Das kann passieren. Aber bei den Toren zwei und drei gehen individuelle Fehler voraus. Die haben wir hergeschenkt. Das darf uns nicht passieren“, fasste WSC-Coach Lars Müller die Partie zusammen.

Von seinem Gegenüber, Axel Schmeing, gab es Lob für den Landesligisten. Auch er sah „einen guten Test“: „Wir hätten etliche Tore mehr erzielen müssen. Der WSC hat es aber richtig gut gemacht.“

Wiedersehen der Trainer nach knapp 25 Jahren

Interessant: Die beiden Trainer trafen vor knapp einem Vierteljahrhundert schon einmal aufeinander - bei den Dortmunder Hallenstadtmeisterschaften 1994/95. Müller spielte damals als 18-jähriger Youngster für die BVB-Amateure, Axel Schmeing lief seinerzeit für die Sportfreunde Nette auf.

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