Werner SC vergibt in letzter Minute zwei sicher geglaubte Punkte

mlzFußball: Landesliga

Der Werner SC ist mit einem Unentschieden am Sonntag beim TuS Altenberge aus der Winterpause gestartet. Den Gästen fehlten nur wenige Minuten für einen Dreier zum Auftakt.

Werne

, 16.02.2020, 19:37 Uhr / Lesedauer: 2 min


Landesliga
TuS Altenberge - Werner SC 1:1 (0:1)

Wernes Trainer Lars Müller sprach nach der Begegnung von einer schlechten Partie von beiden Mannschaften. Die Punkteteilung sei ärgerlich. „Wenn du 90 Minuten wenig bis gar nichts zulässt, dann ist das extrem bitter, wenn du in der 90. Minute noch einen Elfmeter gegen dich gepfiffen bekommst und dadurch Unentschieden spielst“, so Müller. Die Werner standen defensiv gut.

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Altenberge hatte nur eine Chance im ersten Durchgang. Kurz vor der Pause parierte Wernes Torhüter Manuel Linke eine riesige Möglichkeit und hielt damit den 1:0-Pausenstand für den WSC fest (42.). Zuvor hatte Marcel Niewalda die Werner in Führung gebracht. Nachdem die Werner den Ball gewinnen konnten, kam die Kugel schnell nach vorne. Mittelfeldspieler Jawad Foroghi bediente Niewalda, der vor dem Tor die Nerven behielt und zur Führung einschob (23.). „Das war der einzige schöne Spielzug im Spiel. Es war keine ansehnliche Partie“, so Müller.

Für die Werner war es eine von wenigen Chancen. „Wir waren offensiv auch wenig in Aktion. Für die Zuschauer gab es keine großen Highlights“, erklärte Müller. Eine riesige Chance die Führung auszubauen hatte Daniel Durkalic in der 37. Minute.

Nach einem Foulspiel im Strafraum bekam der WSC einen Elfmeter zugesprochen. Der sonst sichere Durkalic trat an und schoss die Kugel links am Tor vorbei (37.).

Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Beide Mannschaften standen sicher, aber offensiv traten sie wenig in Aktion. Als der WSC schon als sicherer Sieger des Spiels schien, leistete sich der WSC einen katastrophalen Fehler. Wernes Keeper Linke hatte den Ball eigentlich schon sicher. Ein Spieler von Altenberge lief auf Linke zu. WSC-Verteidiger Dennis Seifert trat dem Stürmer der Gastgeber dabei in die Hacken. Der Spieler fiel und der Unparteiische pfiff.

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Dann gab es Diskussionen. Der Linienrichter sah keinen Elfmeter. Nach kurzer Beratung hielt der Schiedsrichter aber an seiner Entscheidung fest und es gab den Strafstoß. Jan Volmering behielt die Nerven und versenkte eiskalt. „Wir dürfen in dieser Situation einfach keinen Elfmeter gegen uns verursachen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Das Unentschieden ist am Ende extrem bitter, weil wir drei Punkten hätten mitnehmen können. Das ist natürlich schade“, sagte Müller. Durch das Unentschieden fällt der WSC auf Rang fünf hinter den SV Herbern zurück.

Werner SC: Linke, Martinovic, Thannheiser (57. Runde), Y. Lachowicz (73. Bastürk), Durkalic, Poggenpohl (76. Nemitz), Holtmann, C. Lachowicz, Foroghi, Seifert, Niewalda (73. Prinz)

Tore: 0:1 Niewalda (23), 1:1 Volmering (90.)

Bes. Vorkomnisse: Durkalic verschießt Foulelfmeter (37.)

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