Werner SC weiter auf Talfahrt

Kreisliga A

WERNE "Wenn du unten drin stehst, fehlt dir einfach das Glück", bemühte Marco Barwig, Co-Trainer des Werner SC, eine altbekannte Fußballweisheit. 1:2 (1:0) verlor der WSC bei Fortuna Seppenrade II. Es fehlte aber nicht nur das nötige Glück, auch die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor verhinderte - mal wieder - einen WSC-Erfolg.

von Von Dominik Gumprich

, 04.10.2009, 22:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Werner SC weiter auf Talfahrt

Dann kam die zweite Halbzeit und der WSC spielte wie ausgewechselt - nichts klappte mehr. Barwig, der Coach Andreas Zinke an der Seitenlinie vertrat, fand deutliche Worte: "Das war unterirdisch". Die Fehlpassquote, gerade im Mittelfeld, war zu hoch und auch nach vorne lief nicht mehr viel. So kam der Gastgeber besser ins Spiel, der vorher gar nicht stattgefunden hatte. In der 65. Minute staubte Marcel Hülk zum 1:1 ab, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Kurz vor Schluss kam es, wie es kommen musste: Sebastian Bressler vertendelte in der Abwehr den Ball, Fortunas Spielertrainer Sven Heimann spekulierte genau darauf und leitete das 2:1 (88.) ein, wiederum durch Hülk.

Ruländer; Heimann, Röckmann, P. Niehues (45. M. Niehues), Rotmann, Gacaferie, Meier, Köster (70. Spräner), Temmann (45. Hülsbusch), Schmies, Hülk.

Zurstraßen; Schöpper, Bressler, Fuchs, Kräher, Saado, Thannheiser (70. Özdemir), Müller (73. Anders), Winter, Runde, Saka.

0:1 Kräher (15./Foulelfmeter), 1:1, 2:1 beide Hülk (65., 88.).

"In der ersten Halbzeit waren wir grottenschlecht. In der zweiten lief es besser und ich war mir sicher, dass wir als Sieger vom Platz gehen."

"Wir hätten das 1:0 über die Bühne bringen müssen. Jetzt müssen wir versuchen bis zum Winter unten raus zu kommen."

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