„Wimpernschlag“ trennt Heitbaum vom Podest

Reiten: K+K-Cup

Für Herberns Springreiterin Katja Heitbaum hat es trotz guter Runden in der Halle Münsterland am Donnerstag nicht zu einem Podestplatz im Mannschaftsspringen der Altkreise beim K+K-Cup gereicht. Am Ende fehlten neun Hundertstelsekunden.

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, 12.01.2017, 18:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Katja Heitbaum erbrachte mit Curly Sue eine gute Leistung, aber für einen Podestplatz hat es nicht gereicht.

Katja Heitbaum erbrachte mit Curly Sue eine gute Leistung, aber für einen Podestplatz hat es nicht gereicht.

„Das war ein Wimpernschlag. Es ist alles sehr eng zusammen. Da hätte man die eine oder andere Stelle enger reiten müssen“, sagte Heitbaum. Sie versuchte für die Mannschaft des Altkreises als Schlussreiterin im Finale, noch alles rauszuholen. Mit Steinfurt und Warendorf war Lüdinghausens Mannschaft vor dem letzten Durchgang fehlergleich. Die Konkurrenz hatte mit Nullrunden vorgelegt, Heitbaum brauchte mit Curly Sue einen Ritt ohne Fehler – und sie musste schnell sein.

Beides war sie am Ende auch. Allerdings reichte das mit 53,27 Sekunden zweitbeste Ergebnis der Einzelwertung nicht, um die langsameren Ritte ihrer Mannschaftskollegen auszubügeln. „Sie hat zwei sehr sichere Umläufe geritten“, sagte Michael Potthink, der die Mannschaft des Altkreises betreute. Wie knapp es am Ende war, zeigt der Vergleich: Die gewerteten Warendorfer waren addiert 168,07 Sekunden schnell, die Lüdinghauser 168,16.

Holprige Qualifikation

Mit Ach und Krach war die Mannschaft des Altkreises in das Finale der besten Sieben eingezogen. Erst Benedikt Stegemann (RV Lützow) und Heitbaum rissen es raus, indem sie ohne Abwürfe in dem L-Springen blieben. Die Wernerin Lara Strangarits mit Connection schied mit einem Abwurf nach der Quali aus.

Für Stegemann begann das Finale mit einer Panne. Sofort am ersten Oxer verweigerte Stute Diadora – das Paar musste neu Anlauf nehmen und bekam deswegen am Ende auch noch Probleme mit der Zeit. Sechs Strafpunkte waren die Folge, später der Streichwert der Mannschaft. Leonie Alichmann (Seppenrade) blieb fehlerfrei, Kerstin Maria Hauwe (Lützow) leistete sich einen Abwurf.

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