„Wir hatten eigentlich Hoffnung“: Beim Werner SC steht weiterhin alles still

mlzFußball: Landesliga

Während viele anderen Mannschaften der Landesliga am Wochenende zu den Pflichtspielen antraten, stand beim Werner SC der Ball still. Das wird sich auch in dieser Woche nicht ändern.

Werne

, 21.10.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Euphorie war groß, als der Werner SC im September nach der Corona-Zwangspause endlich wieder spielen durfte. Doch mittlerweile ist es schon wieder ruhig geworden am Lindert. Seit rund einer Woche steht der Trainingsbetrieb völlig still. Und das wird auch noch in der kommenden Woche so bleiben.

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Die Richtlinien des Kreises Unna - zu dem auch der Werner SC gehört - verbieten den Kontaktsport aktuell komplett. Zwar dürften auch die Fußballmannschaften ohne Körperkontakt und mit dem gebotenen Mindestabstand trainieren. Der Werner SC nimmt davon aber Abstand.

„Aktuell wird bei uns gar nicht trainiert“

„Wir haben uns bewusst dagegen entschieden“, erklärt Lars Müller, Trainer des Landesligisten. „Aktuell wird bei uns gar nicht trainiert, wir lassen den Ball komplett ruhen. Da gehts dann hoffentlich in der kommenden Woche für uns weiter.“

Bis dahin halten sich die Spieler anderwärtig fit. „Die Jungs verbringen ja gefühlt sowieso mehr Zeit im Fitnessstudio als anderswo“, sagt Lars Müller und lacht. „Mir ist aber wichtig, dass sie auch Laufen gehen. Nur Krafttraining bringt am Ende ja auch nicht viel.“

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Ab der kommenden Woche hofft der WSC-Coach dann, wieder richtig ins Training einsteigen zu können. „Dann haben wir eine Woche. Ich setze darauf, dass die Jungs dann absolut heiß auf den Ball und voll fokussiert auf das nächste Spiel sind.“

Die Partie gegen Borken, die die Werner eigentlich am kommenden Sonntag spielen würden, holen sie bereits eine Woche später am 31. Oktober (Samstag) nach. Das Spiel gegen Bockum-Hövel vom vergangenen Wochenende soll im November unter der Woche stattfinden.

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Sorge, dass der Aufwärtstrend des Werner SC durch die unfreiwillige Pause gestoppt werden könnte, hat Lars Müller nicht. „Natürlich hätten wir das Spiel gegen Bockum-Hövel gerne mitgenommen. Wir hatten schon die Hoffnung, dass das noch länger geht ohne Rückschlag“, sagt er. „Aber wir können es ja eh nicht ändern. Wir müssen die Situation so nehmen, wie sie ist.“

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