„Wir mussten punkten“ - Stockum-Trainer Zakaria Slimani kann ein wenig aufatmen

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Nach sechs Niederlagen in Folge erreichte der SV Stockum am Wochenende ein Unentschieden. Trainer Zakaria Slimani ist erleichtert, sagt aber: „Wir hätten uns schon länger belohnen müssen.“

Stockum

, 08.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ziemlich viel Trubel gab es in den vergangenen Wochen A-SV Stockum. Sechs Niederlagen in Folge und der vorletzte Tabellenplatz stehen bei den A-Liga-Fußballern zu Buche. Dazu kommt die Trennung von Co-Trainer Henrik Schmidt und der Rücktritt des Sportlichen Leiters Tobias Klein in der vergangenen Woche. Trainer Zakaria Slimani war frustriert: „Es lief einfach nicht gut bei uns.“

Doch am Wochenende kam er dann endlich: der erhoffte Befreiungsschlag. Auf heimischem Platz holten die Stockumer einen Punkt gegen den BV 09 Hamm. Doch auch in diesem Spiel sah es lange nicht nach etwas Zählbarem für die Stockumer aus. Erst in der 90. Minute verwandelte Kapitän Marin Medjedovic den entscheidenden Elfmeter zum 2:2-Endstand.

Stockum-Trainer Slimani ist froh über jeden Punkt

„Das war wichtig, wir mussten jetzt einfach punkten“, sagte Zakaria Slimani auch Tage nach dem Spiel noch erleichtert. „In unserer Situation ist jeder Punkt wertvoll.“ Er sei froh, dass sein Kapitän den Treffer gemacht habe und hoffe, nun, dass das Spiel für seine Mannschaft ein Befreiungsschlag ist.

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Besonders für die Moral sei der Punkt für seine Mannschaft wichtig, erklärt Slimani: „Wir hätten uns schon länger belohnen müssen.“ Auch in den letzten Spielen habe seine Mannschaft bereits Punkte verdient gehabt: „Wir waren da schon gut, auch wenn es bei den Ergebnissen vielleicht nicht danach aussieht.“ Zuletzt hatte es unter anderem gegen den SVF Herringen (0:4) und gegen den TSC Hamm (0:6) deutliche Niederlagen gesetzt.

„Was passiert ist, ist gut so“

Dass der Aufschwung etwas mit den Veränderungen im Trainerteam zu tun hat, wollte Zakaria Slimani nicht bestätigen. „Eigentlich möchte ich da nichts mehr zu sagen. Aber was passiert ist, ist gut so.“ Jetzt sei es an der Zeit, sich voll auf den Fußball zu konzentrieren.

Auch die Stimmung in der Mannschaft ist gut, berichtet Kapitän Marin Medjedovic: „Natürlich haben wir in der Mannschaft über die Änderungen gesprochen. Aber da ist das meiste im Hintergrund abgelaufen.“ Die Stimmung in der Mannschaft sei also weder davon, noch von der vergangenen Niederlagen-Serie beeinträchtigt.

In den kommenden Wochen wollen Kapitän und Trainer jetzt nachlegen. Schon am kommenden Sonntag, 13. Oktober, bekommt seine Mannschaft die nächste Chance. Dann geht es auswärts zum TuS Uentrop, der aktuell nur zwei Punkte vor den Stockumern auf Platz elf in der Tabelle steht. Wir müssen alles daran setzen, dort Punkte zu holen“, legt Zakaria Slimani die Marschroute für die kommenden Wochen fest.

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