WSC mit Ausfällen gegen Gütersloh - Duell auf Augenhöhe für TVW-Damen

Volleyball-Verbandsliga

Am Samstag geht es für die Verbandsliga-Volleyballer des Werner SC gegen einen bekannten Gegner, nämlich gegen die Zweitvertretung des Gütersloher TV. Ein Duell auf Augenhöhe steht den TV-Werne-Damen bevor, wenn das Team am dritten Spieltag den SC Hennen erwartet.

WERNE

von Von Juri Kollhoff

, 18.10.2013, 13:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
WSC Herren Handball gegen Altenbeken-Schwaney.  Nr. 66 Lembcke und Nr. 32 Götte. Foto Helga Felgenträger

WSC Herren Handball gegen Altenbeken-Schwaney. Nr. 66 Lembcke und Nr. 32 Götte. Foto Helga Felgenträger

Es sind nicht nur die kleinen Verletzungen, die das Trainerteam aus Werne zu beklagen haben: In Kapitän Christian Thüner fällt ein enorm wichtiger Spieler des WSC für mindestens sechs Wochen aus. Thüner klagt über Knieprobleme – eine endgültige Diagnose steht noch aus. Die sechs Wochen Pause stehen aber fest. „Wir werden Christians Fehlen nur mit viel Mühe auffangen können“, so der der zweite Coach des WSC, Bronek Bakiewicz. Er fügt an: „Letztes Jahr hatten wir das gleiche Problem, heute stehen wir zumindest personaltechnisch mit besseren Alternativen da.“ Jonas Lembcke habe unheimlich viel dazu gelernt. Der Trainer hofft deshalb, dass Lembcke Thüner gleichwertig vertreten kann. Wegen mehrerer weiterer Ausfälle stehen dem Werner SC nur neun Spieler zur Verfügung, und zumindest in der Startaufstellung muss das Trainerteam umstellen. Kapitän Thüner, der anstatt als Zuspieler dieses Mal als Teampsychologe auf der Bank fungieren wird, sieht allerdings auch etwas Positives in der Lage: „Nun müssen eben andere Spieler mehr Verantwortung übernehmen. Das ist allerdings kein Problem. Wir sind auch so stark genug!“

Der SC Hennen und der TV Werne liegen aktuell mit jeweils drei Punkten auf den Plätzen vier und fünf. Im Training hat die Werner Mannschaft insbesondere an der Sprungkraft gearbeitet. Dabei legte das Trainerteam Bronek Bakiewicz und Rolf Wilmsen sein Hauptaugenmerk nicht auf die Sprunghöhe. Vor allem die Sprungtechnik und das Timing wurden nochmals speziell trainiert. Nach wie vor gilt die zu niedrige Reichhöhe am Netz als ein Hauptmanko für die Werner Verbandsligistinnen. Um dort anzusetzen wird die Mannschaft in den Herbstferien dreimal pro Woche trainieren. In die Spielpause der Herbstferien will sich die Mannschaft unbedingt mit einem positiven Resultat verabschieden. Sowohl gute Trainingsleistungen als auch die aufsteigende Tendenz der vergangenen Spiele lassen auf einen Sieg gegen den Sc Hennen hoffen. Die Fans aus Werne dürfen sich also wieder auf ein interessantes Spiel freuen, in dem alles möglich ist.

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