Zufriedenheit beim SV Herbern und Werner SC: „Das Derby kommt zu einem guten Zeitpunkt“

mlzFußball: Landesliga

Seit Montag ist der Spielplan für die Landesliga 4 mit dem SV Herbern und dem Werner SC offiziell. Die Trainer der beiden Mannschaften haben sich nun zu der Terminierung geäußert.

Werne, Herbern

, 04.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Pflichtspiele der Amateurfußballer rücken immer näher. Schon am 6. September sollen die ersten Partien wieder angepfiffen werden. Nun ist auch der Spielplan für die Landesliga 4 mit dem SV Herbern und dem Werner SC veröffentlicht - die Trainer zeigen sich zufrieden.

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Für den SV Herbern geht es mit einem Heimspiel los - am ersten Spieltag ist die SG Borken zu Gast. „Das ist für uns natürlich nicht schlecht, zuhause anzufangen. Da weiß jeder direkt, wo wir stehen“, erklärt Trainer Benjamin Siegert. „Ich hoffe dann natürlich, dass vielleicht der eine oder andere Zuschauer mehr kommt - wir haben ja schließlich einen neuen Trainer und ein paar neue Spieler.“

Den Spielplan will Benjamin Siegert aber nehmen, wie es kommt. „Am Ende muss eh jeder gegen jeden spielen. Da ist es ja nicht wichtig, wann welches Spiel kommt, denke ich“, erklärt Siegert.

Ein ganz besonderes Spiel erwartet den SV Herbern aber kurz vor der Winterpause. Am 20. Dezember ist der Werner SC zum Derby zu Gast. Ein unglücklicher Zeitpunkt? Nicht für Benjamin Siegert: „Ich glaube sogar, dass es zu einem guten Zeitpunkt kommt. Da ist die Motivation der Jungs dann nochmal so richtig hoch.“ Mit einem Lachen fügt er an: „Dann kann man ja auch eine Weihnachtsfeier planen.“

Auch WSC-Trainer Lars Müller sieht dem späten Derby-Zeitpunkt positiv entgegen. „Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation ist es ja wahrscheinlich ganz gut, wenn ein Spiel mit vielen Zuschauern erst möglichst spät stattfindet“, sagt er. „Wäre das jetzt am Anfang gewesen, hätte man viele Leute nicht reinlassen können. Zum Ende des Jahres wird es hoffentlich besser.“

Werner SC weiß, „wo es hingeht“

Trotz eines Auswärtsspiels zu Beginn beim VfL Senden ist Müller mit dem Spielplan so zufrieden, sagt er: „Es ist in Ordnung, weil wir wissen, wo es hingeht. In Senden kennen wir die Anlage, wir kennen die Leute zum großen Teil und wissen, was uns erwartet. Bei einem Aufsteiger zum Beispiel wäre das anders gewesen.“

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Im Hinblick auf die Favoriten in der Landesliga 4 hat Benjamin Siegert zwei Mannschaften ganz besonders auf dem Zettel. „Ich denke, man braucht nicht viel, um IG Bönen als Favoriten zu sehen. Gerade so, wie sie sich aktuell verstärkt haben. Außerdem glaube ich, dass man Drensteinfurt auf dem Zettel haben sollte - auch wenn sie ein Aufsteiger sind“, so Siegert. Insgesamt erwarte er aber, dass sich in der ausgeglichenen Liga keine Mannschaft absetzen könne.

Den Namen IG Bönen hat Lars Müller auch auf dem Zettel. Dann wirft er aber auch noch zwei weitere Teams in die Verlosung: „Ich denke, dass Roxel bestimmt wieder eine gute Saison spielen wird. Und auch Herbern ist immer gut. Das sind so die drei Mannschaften, die ich oben sehe. Aber es wird sicherlich wieder eine enge Liga.“

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