Zwei weitere Spieler verlassen Eintracht Werne im Sommer

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Nach Rachid Souita und Seyit Bulut vermeldet der Verein zwei weitere Sommer-Abgänge. Aber die Evenkämper sind auf dem Transfermarkt auch selbst nicht untätig gewesen.

Werne

, 18.05.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Gerade erst hatte Fußball-A-Ligist Eintracht Werne den Abgang von Rachid Souita und Seyit Bulut verkündet. Die beiden Evenkämper zieht es in der kommenden Saison zum Landesligisten TuS Wiescherhöfen. Nun hat der Verein noch zwei weitere Abgänge offiziell verkündet.

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Der 22-jährige Semih Karaca hat sich zur neuen Saison ebenfalls einen Landesligisten ausgesucht. Er wechselt nach einem Jahr bei der Eintracht zum SV Hilbeck. Zusätzlich verlässt Nico Schiller nach drei Jahren den Verein und schließt sich dem Bezirksliga-Aufsteiger SVE Heessen an.

Erst vor einem Jahr war Semih Karaca (r.) bei der Eintracht vorgestellt worden, gemeinsam mit Top-Torjäger Abdullah Sahin (li.).

Erst vor einem Jahr war Semih Karaca (r.) bei der Eintracht vorgestellt worden, gemeinsam mit Top-Torjäger Abdullah Sahin (li.). © David Döring

„Das sind alles Vereine, die in höheren Ligen spielen als wir. Von daher kann ich das auf jeden Fall auch nachvollziehen, dass es die Jungs reizt, wenn sie so ein Angebot bekommen“, sagt Mario Martinovic, Trainer von Eintracht Werne. Zudem seien alle vier Wechsel äußerst fair abgelaufen.

Eintracht Werne hat für Nico Schiller bereits Ersatz gefunden

Besonders bei Nico Schiller seien die Fronten schon lange geklärt gewesen. „Wir wissen seit Dezember, dass er geht. Das ist natürlich gut von dem Spieler, uns so früh zu informieren. Dadurch konnten wir uns frühzeitig um Ersatz kümmern“, so Martinovic.

Schiller wird in Heessen unter der Leitung von Trainer Rouven Meschede spielen. „Das ist ein dicker Kumpel von ihm, die verstehen sich sehr gut“, erklärt Mario Martinovic. „In den Ligen, in denen wir spielen, geht es eben auch um Kumpels und mit Freunden spielen.

Nico Schiller stand schon oft für Eintracht Werne auf dem Platz.

Nico Schiller stand schon oft für Eintracht Werne auf dem Platz. © Schürmann

Zumal Nico Schiller bei der Eintracht ohnehin ein Jahr länger gespielt habe, als geplant. „Heessen wollte ihn schon letzten Sommer haben“, erinnert sich Martinovic. „Aber er hat sich so wohl gefühlt bei uns und hat dann gesagt, er hängt noch ein Jahr dran.“

Und um wen von seinen vier Abgängen schmerzt es Mario Martinovic am meisten? „Seyit hätte ich gerne behalten“, sagt er. „Der Junge ist richtig stark und noch sehr jung. Er hätte in diesem Jahr bei uns mit Sicherheit mehr Einsatzzeiten bekommen, nachdem er jetzt rangeführt wurde.“

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Doch dazu wird es jetzt nicht mehr kommen. Trotzdem hofft Martinovic: „Ich wünsche dem Jungen, dass er in der Landesliga seine Ziele erreicht. Bei ihm muss da auch noch nicht Schluss sein, er hat sehr viel Potential.“

Auf dem Transfermarkt war die Eintracht auch nach den vier Abgängen nicht untätig. Welche Spieler die Mannschaft zur kommenden Saison verstärken, lassen sich die Verantwortlichen aber noch nicht entlocken. „Wir haben das schon oft erlebt, dass es da noch kurzfristige Absagen gab. Deswegen warten wir bis zum 30. Juni bis alles sicher ist“, erklärt Mario Martinovic.

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Einige kleine Hinweise zu den Neuzugängen gibt er aber dennoch: „Ich denke, es ist offensichtlich, dass wir im Sturm sehr gut aufgestellt sind. Die Spieler, die wir holen, sind dann eher für die Defensive und für das Mittelfeld. Ich bin aber guter Dinge, dass wir am Ende eine schlagkräftige Mannschaft zusammenkriegen.“

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