Zweite Reihe des WSC darf sich im Pokal beweisen

Fußball: Kreispokal

Wer sich Donnerstagabend um 19.30 Uhr das Kreispokalspiel des Werner SC beim VfL Senden anschaut, wird eine ganz andere WSC-Truppe sehen als zuletzt. Die Spieler aus der zweiten Reihe bekommen ihre Chance. Und das gegen den einzigen Gegner, den der WSC in der Liga nicht schlagen konnte (1:1).

WERNE

, 17.09.2014, 16:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gemeinsam eine gute Rolle spielen wollen die Spieler des Werner SC. Auch Sebastian Schnee (v.l.) und Marc Schwerbrock bleiben an Bord. Leon Heese wird als A-Jugendlicher nun endgültig zum Kader der ersten Mannschaft gehören.

Gemeinsam eine gute Rolle spielen wollen die Spieler des Werner SC. Auch Sebastian Schnee (v.l.) und Marc Schwerbrock bleiben an Bord. Leon Heese wird als A-Jugendlicher nun endgültig zum Kader der ersten Mannschaft gehören.

Kreispokal-Achtelfinale VfL Senden - Werner SC Donnerstag, 19.30 Uhr (Kunstrasen an der Bulderner Str. 15, 48308 Senden) In der bislang erfolgreichen Meisterschaft - vier Siege, ein Remis, Platz eins - vertraute Trainer Kurtulus Öztürk einer Stammformation. Am vergangenen Sonntag beim TuS Eving (5:0) musste er sein Team notgedrungen umbauen, mehrere Leistungsträger fehlten. Er hielt aber an seinem 3-5-2-System fest. Vor dem Pokalspiel beim VfL Senden kündigte der Coach nun viele Wechsel an, auch einen des Systems: "Wir werden in einem 4-2-3-1 spielen und alle Spieler, die bisher die fünf Spiele gemacht haben, bekommen eine Pause."Mit Heese und Schöpper Der WSC geht definitiv ohne Chris Thannheiser, Marc Schwerbrock, Hisham Saado und Michael Rockel ins Rennen. "Wir hatten so viele Spiele auch in der Endphase der Vorbereitung. Die Jungs brauchen einfach mal Zeit zum Durchschnaufen. Dafür haben wir einen großen Kader", so Öztürk. Wer für Rockel im Tor steht, entscheidet Torwarttrainer Axel Scheunemann. Sebastian Vorwick und Chuck Germino stehen bereit. In der Viererkette davor werden noch vertraute Gesichter auflaufen. Leon Heese und Bastian Schöpper, die beide in Eving fehlten, könnten die Innenverteidigung bilden, links wird vermutlich Dennis Seifert spielen, der am vergangenen Sonntag krankheitsbedingt ausfiel. Rechts könnte Marcel Eichhorst seine Chance bekommen.

Auf den Sechserpositionen plant Öztürk mit Kai Wintjes und Marius Nowak, in der offensiven Dreierreihe wird Enes Akyüz in der Zentrale spielen. Matti Bartsch, Max Klimecki, Justin Schulze-Weiling und Özkan Saka sind Kandidaten für die offensiven Außenbahnen. Und vorne drin? Da wird Öztürk vielleicht selbst beginnen. Die Stammspieler reisen allerdings mit nach Senden, einen Einsatz schließt Öztürk nicht aus. "Wenn es nach zwanzig Minuten 0:1 steht, kann es schon sein, dass ich einen Schwerbrock oder Thannheiser noch bringe." Öztürk glaubt aber, dass sein Team Senden (ein Sieg, ein Remis, drei Pleiten) auch so schlagen kann: "Das ist schließlich kein Überteam."

 

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