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Ein echtes „Brett“ für die Eintracht

Fußball-Landesliga 4: 19. Spieltag

Die erste Vorstellung von Eintracht Ahaus im Spieljahr 2018 war ordentlich, aber nicht von Erfolg gekrönt. Die zweite Aufgabe ist eine große – wieder am Freitag.

Ahaus

, 01.03.2018
Ein echtes „Brett“ für die Eintracht

Im Hinspiel konnte sich die Ahauser Eintracht mit Marcel Terbrack (l.) ein Bild von der Leistungsstärke und Moral des TuS Altenberge machen. Die aktuell nicht einfachen Bedingungen wollen die Landesligakicker annehmen. Foto: Keirat

Die Rahmenbedingungen könnten für die Ahauser Eintracht aktuell in vielerlei Hinsicht besser sein. Trainer Jens Niehues will vor dem schweren Auswärtsspiel am Freitag, 2. März, ab 19.45 Uhr beim TuS Altenberge, Sportzentrum 2, aber gar nicht lamentieren. „Wir müssen die Situation einfach annehmen.“

Sofern der heimische Kunstrasen genutzt werden kann, denn dieser ist derzeit in einem nur begrenzt bespielbaren, da sehr harten Zustand. Verletztenliste und Krankenstand lassen zudem kaum Spielformen zu. Und so konnte Niehues auch akzeptieren, dass der Motor im jüngsten Heimspiel gegen Preußen Lengerich noch nicht komplett rund lief. „Da kann ich dem Team gar keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat hinten heraus richtig Druck gemacht, den Lucky Punch hat dann leider der Gegner gesetzt. Das ist dann im Fußball einfach mal so.“ Bei den Bedingungen am Freitag sei es „kaum möglich gewesen, die eigene Spielphilosophie umzusetzen“.

Komfortable Bedingungen

Vorteile sieht er in dieser Hinsicht beim Gastgeber. Der TuS verfügt über einen neuen Kunstrasen und konnte diesen durchgängig im Winter nutzen. „Das ist schon ein Wettbewerbsvorteil.“ Die starken Leistungen sind somit nicht verwunderlich. Spitzenreiter Emsdetten wurde ein Remis abgerungen, beim SC Münster wurde ein sattes 4:1 eingefahren. Das ist für Niehues aber nicht nur ein Ergebnis der komfortableren Vorbereitung: „Altenberge ist bockstark, versucht alles fußballerisch zu lösen. Da kommen natürlich die guten Verhältnisse zuhause gerade recht.“

Der Coach erinnert dabei auch an das Hinspiel, in dem der Gast einen 0:2-Rückstand noch in ein 2:2 wandelte. Zur spielerischen Qualität kommt somit auch noch mannschaftliche Geschlossenheit. Mit einem Heimdreier könnte der TuS bis auf einen Zähler an die Eintracht heranrücken.

99 Prozent reichen nicht

Das wird die Eintracht verhindern wollen: „Dies wird allein über die Einstellung gehen. Rücken wir nur ein Prozent zurück, wird es kaum möglich sein, dort etwas zu holen. Im Hinspiel haben wir eines unserer besten Spiele gemacht. Und Altenberge hat dagegengehalten. Wir müssen ein dickes Brett bohren.“

Neben den Langzeitverletzten sind Sedat Semer, Esad Dayan und Tim Schücker angeschlagen. Auf den Einsatz der grippegeschwächten Christian Teriet, Devin Hoffmann und womöglich noch Andre Hippers wird die Eintracht kaum bauen können.

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