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Eintracht muss Lage annehmen

Fußball-Landesliga 4: Ahaus erneut am Freitag

Im dritten Spiel am Freitag in Serie will Eintracht Ahaus endlich punkten. Dabei muss der Landesligist zahlreiche Spieler ersetzen. Und: Der Gegner aus Burgsteinfurt wird sich im Abstiegskampf wehren.

Ahaus

08.03.2018
Eintracht muss Lage annehmen

Erneut an einem Freitagabend wollen die Ahauser Kicker mit Esad Dayan (l.) den Knoten im neuen Spieljahr durchschlagen. Foto: © Johannes Kratz

Für die Ahauser Eintracht fühlt sich das dritte Spiel an einem Freitag in Folge gegen den SV Burgsteinfurt wie ein Neustart an. Die ersten beiden Partien des Jahres, die jeweils verloren wurden, haben offengelegt, dass die schwierige Vorbereitung Spuren hinterlassen hat. Jetzt kann durch die regelmäßige Nutzung der Kunstrasens endlich intensiv an den Abläufen gefeilt werden. „Wir werden weiter noch ein wenig Zeit brauchen, um in den Rhythmus zu finden“, berichtet Trainer Jens Niehues. Die Krux: Mit dem 20. Spieltag am Freitag, 19.45 Uhr, im Stadtpark, Graeser Straße, wird das zweite Saisondrittel bereits abgeschlossen. So ganz viel Zeit bleibt folglich nicht mehr, die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel der Landesliga lauert.

Allein die schwierigen Rahmenbedingungen will Niehues natürlich nicht als Grund gerade für die jüngste 0:4-Abfuhr in Altenberge gelten lassen. „Sie erklären diesen Auftritt aber ein wenig“, so der Coach. Allerdings: „Die Art und Weise, wie wir die Gegentore kassiert haben, wie wir die Zweikämpfe angenommen haben, begründet das nicht. Da erwarte ich nun eine ganz andere Präsenz.“ Zum Heimspiel gegen den Vorletzten werde es taktische Veränderungen geben, Positionen könnten „durchgeschoben“ werden.

Letztes Aufgebot

Die Umsetzung muss das buchstäblich letzte Aufgebot vornehmen. Neben den Langzeitverletzten Andre van den Berg, Niklas Grubbe und Bryan Reinfeld sowie den gesperrten Christopher Ransmann und Tobias Hemling fallen auch noch die Semer-Brüder Saffet und Sedat, Kai Erning (Bronchitis) sowie Lennart Varwick und Marcel Terbrack (beide verhindert) aus. Fast eine komplette Elf.

„Das müssen wir nun mal so hinnehmen. Wichtig ist, dass wir die Situation entsprechend annehmen. Dann ist immer etwas zu bewegen.“ Der Gast spielt im Grunde schon um seine letzte Chance, immer „unangenehm“, weiß Niehues. In den Kader aufrücken werden aus der Reserve Atilla Belger, Bastian Brocks und David Farwick. Niehues ist sich sicher: „Die Jungs brennen auf ihre Einsätze.“

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