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Eintracht will alles ausblenden

Fußball-Landesliga: Ahaus zu Gast in Herbern

Die Rahmenbedingungen sind in Ahaus aktuell ungünstig. Das schlägt sich im sportlichen Erfolg nieder. Der Trainer lenkt den Fokus vor dem Gastspiel beim SV Herbern auf das Wesentliche.

AHAUS

, 16.03.2018
Eintracht will alles ausblenden

Nach Sperre sind bei den aktuellen Engpässen die Dienste von Christopher Ransmann (r.) sicher gefragt. © Johannes Kratz

Es sind keine einfachen Zeiten, die die Ahauser Eintracht derzeit durchlebt. Drei Niederlagen in der Landesliga stehen im neuen Jahr zu Buche, die Personalengpässe sind nachhaltig und nun kommt die nächste Platzsperre einschließlich Kunstrasen hinzu, die das Abschlusstraining am Freitagabend vor dem wichtigen Auswärtsspiel am Sonntag ab 15.15 Uhr beim SV Herbern verhinderte: Verständlicher Frust war Trainer Jens Niehues in der Vorbesprechung anzumerken.

„Die aktuellen Rahmenbedingungen spielen sicherlich eine große Rolle. Natürlich ist das keine Entschuldigung, aber eine Erklärung. Irgendwann ist man mit seinem Latein am Ende, wenn es um die Improvisation geht“, erklärt Niehues. Und somit backt der Coach – wie nach der Niederlage gegen Burgsteinfurt angekündigt – „kleine Brötchen“ vor dem Gastspiel beim Tabellendritten. Erstmals in dieser Saison gehe die Eintracht sicher nicht als Favorit in ein Landesligaspiel, er könne ausnahmsweise einmal mit einem Punkt leben: „Das ist eigentlich nicht mein Naturell, aber ich bin Realist genug.“ Grundsätzlich werde man aber nicht davon abweichen, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Jeder könne nun beweisen, was sein Anspruch ist.

Eindrücke aus dem Hinspiel

Neben den eigenen Problemen wirft Niehues in der Analyse auch die Eindrücke aus dem Hinspiel mit in die Waagschale. Dieses gewann Herbern mit 1:0 im Stadtpark. „Eine junge Truppe, gallig und mit starker Physis“, sei der SV am sechsten Spieltag einer der bisher stärksten Gegner gewesen. Seine Mannen seien nun gefordert, einfach einmal alles auszublenden und sich auf das Wesentliche zu fokussieren. „Wir müssen nicht reden, sondern handeln. Dann wird der Knoten auch bald platzen.“

Die Personallage bleibt enorm angespannt, Timo Brillert und Tim Schücker sind zusätzlich gesperrt, dafür kehren zumindest Kai Erning und Christopher Ransmann zurück. Neben der erforderlichen Bereitschaft und der bekannten, defensiven Stabilität erhofft sich Niehues vor allem mehr Durchschlagskraft offensiv: „Torchancen sind ja genug vorhanden.“

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