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Hotdogs knallen Bundesliga-Tür für Maidy Dogs zu

25.11.2007

Ahaus Die Tür zu ersten Inlineskater-Hockey-Bundesliga hat am Samstag für die Ahauser Maidy Dogs ganz weit offen gestanden, ehe sie in der Verlängerung des zweiten Erstliga-Relegationsspiels von den Hotdogs Bräunlingen regelrecht zugeknallt wurde: Trotz eines 8:5 (2:1, 1:1, 4:1; 1:2)-Sieges in einem höchst dramatischen "Endspiels" trauerten die Ahauser, während die Gäste von der schweizerischen Grenze trotz der Abfuhr in Ahaus den Verbleib im Süd-Oberhaus ausgelassen feierten - wegen ihres 6:2-Erfolgs im Hinspiel.

Die Ahauser legten einen Start nach Maß auf das Parkett der gut besuchten Hockeyhalle: Spielertrainer Sebastian Gunawan eröffnete bereits nach zwei Minuten mit dem Führungstreffer die Aufholjagd des Hinspielergebnisses. Die schon fest verschlossen geglaubte Erstligatür hätte leicht wieder weiter aufgestoßen werden können, wenn Daniel Stemberg (14.) und Mathias Leers (16.) ihre Alleingänge erfolgreich abgeschlossen hätten. So aber glichen die Hotdogs aus (17.), bevor Paul Schwarz mit einem Schlagschuss aus der eigenen Verteidigungszone heraus das 2:1 erzwang (19.).

Mitten in ein Powerplay der Gastgeber platzte der erneute Ausgleichstreffer hin-ein (25.) - Tobias Nagel stellte nach 36 Minuten die knappe Führung wieder her.

Krimi zum Schluss

Das Schlussdrittel glich einem Krimi: Schwarz traf zum 4:2 (42.), Bräunlingen holte zum 3:4 aus (43.), Steven Nörenberg (47.), Christoph Schlettert (48.) und Nörenberg (52.) verwandelten mit ihren Toren zum 7:3 die Hockeyhalle in einen "Hexenkessel", der anschließend eine Verlängerung erlebte. Und dort zeigten sich die Erstligisten aus Bräunlingen zwei Mal erfolgreich (62.; 70.), während den Ahausern trotz aller Bemühungen nur noch ein Treffer von Thorben Tenberge zum 8:5-Endstand gelang (71.).

"Da fehlten nur Winzigkeiten", urteilte Maidy Dogs-Coach Gunawan. bml

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