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Müde Beine und Köpfe beim TuS

Fußball-Bezirksliga: Wüllen unterliegt Epe 1:2

Nach einer starken Serie hat es den TuS Wüllen im Heimspiel gegen den FC Epe wieder einmal erwischt: Beim 1:2 musste der Aufsteiger offensichtlich auch dem intensiven Programm in diesen Tagen Tribut zollen.

WÜLLEN

, 29.04.2018
Müde Beine und Köpfe beim TuS

Dass man gegen einen selbstbewussten Bezirksligisten auch einmal verlieren kann, wenn entscheidende Prozente im Spiel fehlen, das musste der TuS Wüllen um Spielertrainer Rainer Hackenfort (M.) gegen den FC Epe erkennen. © Michael Schley

„Viele hatten spürbar schwere Beine. Und das schlägt sich auch auf die Konzentration nieder“, hatte Spielertrainer Rainer Hackenfort volles Verständnis. Am Einsatz habe es sicher nicht gemangelt.

Symptomatisch für den Auftritt am Sonntag war die Szene, die zum frühen Rückstand führte: Nach einem geklärten Eckstoß spielte Epe den Ball wieder in den Strafraum. Wüllens Abwehrleute monierten Abseits, schalteten ab. Die beiden Gästespieler griffen aber nicht ein, blieben passiv. Und so reagierte Jan Bakenecker Serne als einziger und wuchtete die Kugel ins Netz (10.). Die Hausherren schüttelten sich und waren in der Folge um Kontrolle bemüht.

Partie nimmt Fahrt auf

Gegen Ende der ersten Hälfte nahm die Partie noch einmal Fahrt auf: Zunächst hätte Rick Reekers fast von einer weiteren Unkonzentriertheit im Wüllener Abwehrverbund profitiert (41.), dann parierte Gästetorhüter Niklas Baumann einen Kopfball von Michael Haeske (45.).

Den zweiten Durchgang begann Epe im Stile eines Bezirksligisten mit Lauf und ganz breiter Brust. Den nächsten Bock in der Hintermannschaft bestrafte Jan Frieling umgehend mit einem feinen Heber aus 20 Metern über Torhüter Hendrik Vortkamp hinweg ins Netz (48.). Reekers verpasste die schnelle Entscheidung (50.).

Behrendt trifft zum 1:2

Die Gastgeber hatten einen Wirkungstreffer zu verarbeiten und brauchten bis zur 60. Minute, um wieder einen Faden zu finden. Chancen gab es nun auf beiden Seiten, so richtig zwingend wurde es aber erst in der Schlussphase wieder: Der eingewechselte Christopher Behrendt sorgte für neuen Schwung. Zunächst scheiterte er noch an Baumann (73.), dann traf er zum Anschluss (75.). Das Signal für die Schlussoffensive war gegeben. Auch die Gelb-Rote Karte gegen Christian Theuring tat dieser keinen Abbruch (77.).

Hackenfort: „In der Summe fehlten auch in der Offensive einige Prozente. Dafür brauchen wir uns aber weiß Gott nicht schämen.“

Wüllen: Vortkamp - P. Theuring, Haeske (60. Tenhumberg), Uppenkamp, Büning, Sicking, Möller (46. Behrendt), Hackenfort (65. Vortkamp), Bastron, C. Theuring. Tore: 0:1 Bakenecker Serne (10.); 0:2 Frieling (48.); 1:2 Behrendt (75.). Gelb-Rote Karte: C. Thering, Wüllen (77.).
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