Fußball-Regionalliga

Bittere Diagnose: Lange Pause und DFB-Pokal-Aus für Sandro Plechaty

Der Lüner Profi Sandro Plechaty hat sich im Training eine schwere Verletzung zugezogen und wird RW Essen nicht nur mehrere Wochen fehlen, sondern auch das DFB-Pokal-Viertelfinale verpassen.
Sandro Plechaty wird beim DFB-Pokal-Viertelfinale Anfang März nicht mitwirken können. © Nico Ebmeier

Der fulminante 2:1-Sieg über Bayer Leverkusen im DFB-Pokal-Achtelfinale vor knapp drei Wochen war die bislang letzte Partie für Rot-Weiss Essen und den Lüner Profi Sandro Plechaty. Für den 23-Jährigen werden zumindest in naher Zukunft erst einmal keine weiteren Spiele hinzukommen.

Zudem auch zwei positive Corona-Tests im Spielerkader

Der Rechtsverteidiger verletzte sich im Training des Regionalligisten am Knie und wird daher auch die nächste DFB-Pokal-Partie gegen Holstein Kiel am Mittwoch, 3. März, verpassen. Laut einer Pressemitteilung von Rot-Weiss Essen zog sich Plechaty im Training einen Knorpelschaden im Knie zu und fällt daher für die nächsten Wochen aus. Die Verletzung soll RWE zufolge zunächst konservativ behandelt werden.

Sportdirektor Jörn Nowak wird in der Pressemitteilung des Vereins mit den Worten zitiert: „Sandro und die medizinische Abteilung haben sich dazu entschieden, das Knie in den kommenden Wochen zu entlasten. Wir hoffen, dass Sandro uns dadurch in ein paar Wochen wieder zur Verfügung steht.“

Für Plechaty und seinen Klub eine äußerst bittere Diagnose. Denn für die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart steht mit dem Pokal-Viertelfinale nicht nur ein absolutes Highlight vor der Tür, sondern auch der Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga biegt so langsam aber sicher auf die Zielgeraden ein.

Während Plechaty den Essener dabei verletzungsbedingt vorerst nicht zur Verfügung stehen wird, muss Neidhart zudem auch auf Amara Condé und Oguzhan Kefkir verzichten. Beide Spieler wurden im Laufe der Woche positiv auf das Coronavirus getestet und befinden sich seither in häuslicher Isolation.

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