Christian Hampel hat einen Stürmer verpflichtet. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Christian Hampel verpflichtet kantigen Mittelstürmer – sein Bruder spielt schon beim Lüner SV

Beim Lüner SV hat sich erneut ein neues Gesicht in den Kader geschlichen. Nun bestätigte der Verein die Verpflichtung des Mittelstürmers, dessen Bruder bereits bei den Lünern spielt.

Auch wenige Wochen vor dem Saisonstart tauchen weiterhin neue Gesichter im Kader des Lüner SV auf. Jetzt hat der Fußball-Westfalenligist die nächste Neuverpflichtung bestätigt.

Schon im Mai hatte der Lüner SV die Verpflichtung von Albian Kokollari bekanntgegeben. Auf dem offiziellen Mannschaftsfoto des LSV findet sich auch jener Kokollari, steht in der mittleren Reihe ganz außen rechts neben Jan Nielinger.

Doch auch links neben Nielinger steht ein Spieler, der auf den Namen Kokollari hört. Vorname laut Bildunterzeile des LSV: Albonit.

Über einen zweiten Kokollari beim Lüner SV war bislang noch nichts bekannt. Christian Hampel, Trainer und Sportlicher Leiter der Rot-Weißen, bestätigte nun, dass auch Albonit Kokollari zum Kader der Lüner zählt.

Der Bruder von Albian besticht – man sieht es auf dem Foto – mit einem stabilen Körperbau. „Er hat auf jeden Fall eine sehr gute Physis“, sagt Hampel. Mit Kokollari hat er eine Option für das Sturmzentrum hinzugewonnen. „Er ist einer, der sich auf der Neun sehr wohl fühlt“, so Hampel über den nächsten jungen Spieler im LSV-Aufgebot.

Albonit Kokollari spielt nun für den Lüner SV

Zuletzt war Kokollari in Deutschland nicht aktiv und hielt sich laut Hampel in der Nähe von Chicago in den Vereinigten Staaten auf. Hampels Informationen zufolge habe Kokollari nach seiner Rückkehr nach Deutschland einmalig beim TuS Wiescherhöfen – von dort kam Bruder Albian – mittrainiert und eine überragende Leistung gezeigt.

Auch das erste Training beim LSV sei gut verlaufen. Allerdings habe sich der Neuzugang in seiner ersten Trainingswoche direkt verletzt. Eine kleine Bänderdehnung habe ihn außer Gefecht gesetzt. „Man sieht, dass er noch Rhythmus braucht“, sagt Hampel. Beim Blitzturnier in Wiescherhöfen am Sonntag traf Kokollari erstmals für seinen neuen Verein.

Beim Liga-Start am 6. September und vermutlich auch in den Wochen danach dürfte Kokollari also noch keine Option sein. „Wenn er mal richtig fit ist, wird er uns schon helfen können“, sagt Hampel. Der Coach legt aber nach: „Allerdings sollten wir nicht zu große Erwartungen haben und dem Jungen Zeit geben.“

Über den Autor
freier Mitarbeiter
Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Timo Janisch

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