Westfalia Vinnum (gelbe Trikots) und der TuS Niederaden lieferten sich eine enge Partie. © Jura Weitzel
Fußball

Debütantenball endet unentschieden: Vinnum und Niederaden liefern sich umkämpfte Partie

Sowohl für Westfalia Vinnum als auch den TuS Niederaden war das Duell am Sonntag das erste Testspiel der aktuellen Vorbereitung. Dabei ließen einige Neuzugänge direkt ihr Können aufblitzen.

Am Sonntag traf Fußball-A-Ligist Westfalia Vinnum auf den eine Klasse tiefer spielenden TuS Niederaden. Das erste Testspiel für beide Mannschaften endete mit einem verdienten 2:2.

„Zehn Monate her, dass wir hier so stehen durften“, schallte es kurz vor Anpfiff über den Kunstrasenplatz an der Borker Straße. Und von Anfang an war erkennbar, dass beiden Mannschaften die Lust aufs Fußballspielen nicht vergangen ist. Der Gast aus Niederaden war zu Beginn tonangebend, die größte Chance zur Führung vergab Lukas Goetz.

Neuzugänge sorgen für den Ausgleich

Aus spitzem Winkel scheiterte er am gut reagierenden Patrick Fechner. Mitten in der Drangphase des B-Ligisten traf dann allerdings der Gastgeber. Nach einer Ecke stimmte die Zuordnung in der Niederadener Hintermannschaft nicht und Neuzugang Robin Hagenmeyer köpfte unbedrängt ins Tor (12.).

In der Folge verflachte das Niveau der Partie ein wenig, beide Mannschaften ließen kaum etwas zu. Nach dem Seitenwechsel hatte Vinnum mehr vom Spiel, konnte daraus aber keinen Profit schlagen. Nach einer schönen Kombination der beiden Neuzugänge Steven Koczy und Lukas Goetz war Letzterer plötzlich frei vor Fechner und vollendete überlegt zum Ausgleich (53.).

Goetz war es auch, der den Gast 20 Minuten später in Führung schoss. Einen Fehler im Aufbauspiel der Vinnumer nutzte er per Lupfer aus 25 Metern. Doch der Gastgeber steckte nicht auf und erspielte sich eine Reihe guter Chancen. Und trotzdem musste erneut ein Standard herhalten. Eine flache Eckballvariante erreichte Yusuf Demir, der von der Grundlinie scharf in die Mitte passte. Letzten Endes drückte Maximilian Stanek den Ball zum verdienten 2:2 in die Maschen (82.).

Trainer sehen noch einige Arbeit auf sich zukommen

Niederadens Trainer Amel Mesic war mit seinem Team zufrieden: „Es war das erste Spiel für uns, wir hatten auch einige neue Spieler dabei. Zwei Gegentore durch Standards können passieren, sollten es aber nicht. Fürs erste Spiel war es sehr gut. Allerdings müssen die Abläufe besser werden, wir müssen den Ball schneller laufen lassen.“

Sein Gegenüber Marcel Gebauer, sonst Co-Trainer, der aber den urlaubenden Coach Dennis Gerleve vertrat, sah es ähnlich: „Für das erste Spiel war es ganz in Ordnung. Natürlich müssen wir noch viel arbeiten. In der zweiten Hälfte hätten wir ein bisschen besser agieren können. In allen Bereichen müssen wir uns noch steigern.“

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