BW Alstedde muss fortan auf seinen treffsicheren Stürmer verzichten. © Timo Janisch
Fußball

Der 45-Tore-Stürmer geht nicht mit in die Bezirksliga und verlässt BW Alstedde

BW Alstedde verliert einen langjährigen Stürmer, der mal eine Saison lang 1,5 Tore pro Spiel erzielt hat. Seine Torgefahr bewies er aber nicht nur dort. Ihn zieht es nach Dortmund.

45 Tore in 28 Spielen: Mit dieser Traumquote schoss sich der Stürmer in die Geschichtsbücher von Blau-Weiß Alstedde. Den Schritt mit dem Verein in die Bezirksliga macht der 30-Jährige allerdings nicht mit.

„Danke Kata!“ steht auf dem blauen T-Shirt, dass Pierre Katarzynski trägt. Es ist ein Abschiedsgeschenk von BW Alstedde. Katarzynski verlässt den Verein, für den er in der Saison 2016/2017 seine Fabel-Quote aufstellte und dafür die Torjägerkanone der Ruhr Nachrichten erhielt.

BW Alstedde jubelte sich nur so durch die Kreisliga A2 Dortmund. © Timo Janisch © Timo Janisch

Schon nach jener Saison hatte Katarzynski Alstedde eigentlich verlassen, probierte es beim Lüner SV in der Westfalenliga. Durchsetzen konnte er sich dort allerdings nicht, weshalb es ihn schon in der damals laufenden Saison wieder zurück an den Heikenberg verschlug.

„Er hatte nach seinem LSV-Wechsel ein bisschen Probleme, wieder in Schwung zu kommen. Er hat es nicht mehr so auf den Platz gebracht, was er selber auch gemerkt hat“, sagt Tim Hermes, Spielertrainer der Alstedder.

Zum Leistungsträger oder gar unersetzbaren Stürmer reichte es zuletzt bei BWA nicht mehr. In der Saison 2018/2019 schoss er nochmal 17 Tore, in der aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Meister-Saison waren es nur noch drei Treffer.

Pierre Katarzynski geht zum TSC Eintracht Dortmund

Katarzynski zieht es nun nach Dortmund. Dort läuft er in der kommenden Spielzeit für den TSC Eintracht Dortmund. Für den TSC habe „Kata“ bereits in der Jugend gespielt, so Alsteddes Sportlicher Leiter Benedikt Kuhne.

Gegen den aktuellen A-Ligisten, der in der vergangenen Saison in der Parallelstaffel Alsteddes spielte, erzielte Katarzynski übrigens 2017 sein erstes Tor nach seinem Wechsel zum LSV. „Er will jetzt nochmal neu angreifen und versuchen, dass er ein paar Tore mehr schießt“, so Hermes.

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Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
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Timo Janisch

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