Chancenlos, aber nach Kräften gewehrt, hat sich der SV Preußen gegen die Dortmunder Löwen. © Goldstein
Fußball-Kreisliga A

Der SV Preußen läuft auf der letzten Rille und kassiert die nächste hohe Niederlage

Sechstes Spiel, sechste Niederlage – der SV Preußen wehrte sich am Sonntag gegen den Spitzenreiter der Kreisliga A tapfer. Personelle Probleme sorgten gar für einen Einsatz von Trainer Patrick Höfig.

Die personelle Situation von A-Ligist SV Preußen Lünen ist alarmierend. Am Sonntag im Heimspiel gegen die Dortmunder Löwen musste sich Trainer Patrick Höfig in der zweiten Halbzeit selbst einwechseln – und dass, obwohl der Trainer schon lange nicht mehr als Spieler eingeplant ist.

„Mir blieb nichts anderes übrig, als selbst auf das Feld zu gehen. Unsere Situation ist durch Verletzte und Urlauber im Moment echt eine Katastrophe“, so Höfig nach dem Spiel. Und besser wurde sie während des Spiels auch nicht. Schon in der ersten Halbzeit musste Höfig Dennis Siegerink mit muskulären Problemen vom Feld nehmen.

Der Kopf macht dem SV Preußen Probleme

Seine Mannschaft hatte gegen die Dortmunder Löwen erwartungsgemäß nicht viel entgegenzusetzen. Im Spiel gegen den Tabellenführer der Kreisliga A2 gab es eine 0:6-Niederlage. „Für unsere Verhältnisse haben wir es gut gemacht. Leider verfallen wir immer in die gleichen Muster. Nach dem ersten Gegentor setzt es zeitnah schon das Zweite. Das ist für den Kopf unendlich schwer“, so Höfig.

Jonas Keimer brachte die Gäste aus Dortmund schon nach fünf Minuten mit 1:0 in Führung. Und nur vier Minuten später erhöhte Abdül Kadir Akinci schon auf 2:0 (9.). Den dritten Treffer für die Löwen setzte Dennis Ibel noch vor der Pause (40.).

Der SVP wehrte sich mit allem was die Körper hergaben, doch der Gegner war schlichtweg mindestens eine Nummer zu groß für die Kicker aus Horstmar. Akinci erhöhte in der 63. Minute auf 4:0, ehe noch zwei Elfmeter folgten.

Es ging Schlag auf Schlag

„Einer davon ist unstrittig, den anderen muss der Schiedsrichter nicht wirklich geben. Aber das ändert am Ausgang des Spiels natürlich auch nichts mehr“, blickt Höfig zurück. Akinci (73.) und Ibel (76.) verwandelten jeweils und stellten so den 6:0-Endstand her.

In der Tabelle liegen die Preußen nun schon abgeschlagen auf dem letzten Platz. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile sechs Punkte.

SV Preußen: Glaap, Wulle, Juwig (66. Klenner), Er, Schmidt (76. Höfig), Herrmann, Hurtado Loayza, Umlandt, Siegerink (22. Neumann), Voigt, Quast

Tore: 0:1 Keimer (5.), 0:2 Akinci (9.), 0:3 Ibel (40.), 0:4 Akinci (63.), 0:5 Akinci (73.), 0:6 Ibel (76.)

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