Falk Seeger bildet gemeinsam mit Andreas Schlösser das Trainer-Duo beim Lüner SV. © Günther Goldstein
Handball-Bezirksliga

Deutliche Pleite für den Lüner SV: Handballer bekommen die Grenzen aufgezeigt

Die Handballer des Lüner SV mussten am dritten Spieltag eine herbe Niederlage hinnehmen. Dabei bot der Bezirksligist vor allem zu Beginn der Partie noch eine ordentliche Vorstellung.

Mit einem Sieg waren die Handballer des Lüner SV vor knapp zwei Wochen in die neue Bezirksliga-Saison gestartet. Nach der Niederlage gegen den TV Arnsberg (30:36) in der vergangenen Woche musste das Team des Trainer-Duos Falk Seeger und Andreas Schlösser am Samstag allerdings bereits die zweite Pleite hinnehmen – und bekam dabei eine ordentliche Lehrstunde geboten.

Gegen den Letmather TV begann der LSV allerdings zunächst stark, immer wieder wechselte die Führung gegen einen Gegner, der zu den Favoriten in Sachen Landesliga-Aufstieg zählen dürfte.

Letmathe vor allem in der zweiten Hälfte deutlich stärker

„Wir haben am Anfang super mitgehalten, gegen Ende der ersten Halbzeit haben wir dann allerdings den Faden verloren“, konstatierte Trainer Andreas Schlösser nach der Partie. Folgerichtig ging es mit einer 16:12-Führung für die Gäste in die Pause. Es war ein Rückstand, von dem sich die Hausherren nicht mehr erholen sollten.

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann gar keinen Zugriff mehr auf die starken gegnerischen Werfer bekommen. In der Offensive haben wir dann selber auch zu viele Fahrkarten geworfen und Torchancen ausgelassen“, so Schlösser, der allerdings auch die Qualitäten des TV hervorhob.

„Letmathe war ein richtig starker Gegner. Die Mannschaft wird sicherlich auch beim Thema Landesliga-Aufstieg ein ordentliches Wort mitreden.“ Während die Gäste im zweiten Spielabschnitt den offensiven Turbo anwarfen, gelangen dem Lüner SV lediglich acht weitere Treffer.

Am Ende musste sich der LSV deutlich mit 20:32 geschlagen geben und rangiert nach drei Spielen mit 2:4 Punkten auf Tabellenplatz neun, für Letmathe geht der Blick indes Richtung Tabellenspitze.

„Unsere junge Mannschaft hat in diesem Spiel die Grenzen aufgezeigt bekommen. Jetzt gilt es, den Mund abzuwischen und weiterzumachen“, betont Schlösser. Am Samstag (25.9.) reist der LSV zum VfS Warstein, einem Team, das mit zwei Siegen und einer Niederlage in die Saison gestartet ist und ähnlich wie Letmathe ein echter Prüfstein für den Liga-Neuling aus Lünen werden dürfte.

VfL: Karanski/Hangebrock – J. Schlösser (1 Tor), T. Schlösser (1), Graf (1), Leder (3), Zeiger (5), Stolina (4), Duerr (2), Mai (1) Roller (3), Bugnowski (1)

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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