VfB-Kapitän Tim Gehrmann konnte sich am Sonntag gleich doppelt in die Torschützenliste eintragen. © Timo Janisch
Fußball-Kreisliga A

Doppelpacker Tim Gehrmann schießt VfB Lünen zum Sieg – Verletzungen trüben Euphorie

Der VfB Lünen bleibt in der neuen Spielzeit weiterhin ungeschlagen. Den Sieg gegen den TuS Neuasseln musste der A-Ligist am Sonntag allerdings womöglich teuer bezahlen.

Der VfB Lünen hat am Sonntag im Heimspiel gegen den TuS Neuasseln den dritten Sieg im vierten Spiel gefeiert. Matchwinner war dabei Kapitän Tim Gehrmann, der gleich zwei Treffer erzielte. Die Euphorie über den Sieg erhielt allerdings gleich einen doppelten Dämpfer.

Dabei hätte der Start in die Partie für den VfB Lünen kaum besser laufen können: Bereits nach fünf Minuten brachte Kapitän Tim Gehrmann seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Leon Broda hatte den Ball zuvor im Mittelfeldzentrum erobert und Gehrmann anschließend mit einem Pass durch die Schnittstelle auf die Reise geschickt.

Nico Kusserow und Enrico Christal müssen verletzt vom Platz

„Wir haben von Beginn an aggressiv gespielt, den Ball gut laufengelassen und dann auch früh die Führung erzielt“, so Co-Trainer Daniel Skubich. Dennoch kam auch der Gast im Verlauf der ersten Halbzeit zu der einen oder anderen Möglichkeit.

Vor allem auch, weil der VfB bereits frühzeitig zum Wechseln gezwungen war. In der 28. Minute war es zunächst Nico Kusserow, der umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte. Kurz vor der Pause war die Partie dann auch für Enrico Christal frühzeitig beendet. Der Mittelfeldspieler musste nach einem Schlag in den Rücken mit dem Verdacht auf eine angeknackste Rippe vom Feld.

„Danach wurde das Spiel dann auch etwas zerfahrener und Neuasseln ist anschließend vor allem durch Standards gefährlich geworden“, so Skubich. Letztlich blieben die Bemühungen Gäste allerdings ohne Ertrag. Stattdessen erhöhte Gehrmann in der 67. Minute auf Vorarbeit des eingewechselten Marvin Wisotzki auf 2:0.

Dabei blieb es schlussendlich auch, obwohl die Partie laut Skubich auch durchaus anders hätte ausgehen können: „Es hätten auf jeden Fall auch mehr Tore fallen können. Letztendlich war es aber ein verdienter Sieg und wichtig war, dass wir die Null gehalten haben“, betont der Co-Trainer.

VfB: Vorwick – Broda, Broda, Gehrmann, Christal (40. Wisotzki), Meier, Pommerin, Garcia Rodriguez, Kusserow (28. Kleine-Bernink), Salmen (79. Hilkenbach), Maifeld (84. Grass)

Tore: 1:0 Gehrmann (6.), 2:0 Gehrmann (67.)

Über den Autor
Redakteur
Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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