Sandro Plechaty hat gleich zwei Topspiele vor der Brust. © Nico Ebmeier
Fußball

Drama in der Regionalliga West – erst patzt Borussia II, später Backszat und Plechaty

Die vergangene Woche war an Überraschungen kaum zu überbieten. Zunächst verliert Dortmunds U23 erstmals in dieser Saison, wenig später patzen auch Felix Backszat und Sandro Plechaty.

Für die Lüner Regionalligaspieler aus Essen, Lippstadt und Homberg war es eine äußerst ereignisreiche Woche. Späte Abendspiele, dicke Überraschungen und hohe Niederlagen. Besonders das Essener Duo um Felix Backszat und Sandro Plechaty spielte nicht ganz so, wie es erwartet war.

Es war ein packendes Duell am frühen Mittwochabend zwischen der Zweiten von Borussia Dortmund und dem letztjährigen Meister SV Rödinghausen. 90 hart umkämpfte Minuten endeten völlig überraschend mit 2:1 für den Gast aus Ostwestfalen. Für die Borussen war es die erste Niederlage in der bisherigen Saison, die natürlich eine knappe halbe Stunde weiter in Essen für großen Jubel sorgte.

Die Rot-Weißen mit den Lünern Sandro Plechaty und Felix Backszat gewannen zeitgleich mit 6:1 gegen Wuppertal und zogen erstmals in dieser Saison mit fünf Punkten an der Tabellenspitze davon. Auch wenn der BVB weiterhin zwei Spieler weniger absolviert hat.

Am vergangenen Sonntag wendete sich aber das Blatt. Während die Dortmunder ohne größere Probleme mit 3:0 in Bergisch Gladbach gewannen, quälte sich RWE zu einem Unentschieden im Traditionsduell mit Alemannia Aachen. Während Sandro Plechaty sowohl am Mittwoch als auch am Sonntag durchspielte, war Felix Backszat erst gar nicht im Kader.

In die erste Woche ohne Abendspiele seit Langem gehen die Essener also nun mit drei Punkten aber eben auch zwei Spielen mehr als die BVB-Reserve.

SV Lippstadt mit Horror-Wochenende

Ganz böse verlief die englische Viertliga-Woche für den SV Lippstadt und die Lüner Marc Woller, Johannes Zottl und Kai-Bastian Evers. Gleich sechs Tore kassierte das Kellerkind gegen die Zweite des FC Schalke 04, da reichten auch zwei eigene Tore nicht. Am vorherigen Mittwoch konnte der SVL wenigstens ein Pünktchen holen, doch auch das 1:1 gegen RW Oberhausen änderte nicht wirklich etwas an der schlechten Tabellensituation. Platz 18 und drei Punkte Abstand zum rettenden Ufer sprechen da eine deutliche Sprache.

Etwas besser positioniert ist der VFB Homberg, denn mit vier Punkten aus den Spielen gegen Wiedenbrück und Bonn konnte sich die Mannschaft mit dem Lüner Jeffrey Malcherek etwas Platz im Abstiegskampf verschaffen. Dennoch beträgt das Punktepolster bis zur „roten Zone“ nur vier Pünktchen.

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Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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