LSV-Trainer Axel Schmeing war mit seiner Mannschaft zu Gast bei Borussia Dröschede. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Drittes Spiel binnen einer Woche – Neuer Torjäger des Lüner SV feiert Premiere

Der Lüner SV hat am Dienstag bereits sein drittes Testspiel in der Vorbereitung absolviert. Obwohl vor dem Westfalenligisten noch eine Menge Arbeit liegt, gab es auch einige positive Lichtblicke.

Es ist ein anspruchsvolles Auftaktprogramm, das Trainer Axel Schmeing da für die neuformierte Mannschaft des Lüner SV zusammengestellt hat. Nach den Spielen gegen den BSV Schüren (4:4) und Westfalia Rhynern (1:4) stand innerhalb einer Woche nun bereits die dritte Partie auf dem Programm. Dabei gab eine der neuen Sturmhoffnungen sein Debüt im LSV-Trikot.

Hinter der Westfalenliga-Mannschaft des Lüner SV liegen intensive Trainingstage. Das Testspiel gegen Westfalia Rhynern am Sonntag bildete den Abschluss eines mehrtägigen Trainingslagers, am Dienstag (13. Juli) wartete auf das Team nun der nächste Härtetest. Gegner dieses Mal: Borussia Dröschede aus der Westfalenliga Staffel 2.

Doppelschlag nach der Pause bringt Entscheidung

„Das Spiel war von unserer Seite aus in der Offensive sehr zerfahren, aber insgesamt waren es ausgeglichene 90 Minuten“, resümierte Trainer Axel Schmeing nach dem Spiel. Im Vergleich zum Rhynern-Spiel tauschte der LSV auf einigen Positionen durch, musste dabei unter anderem auch auf gleich mehrere angeschlagene Spieler verzichten.

Dennoch sah Schmeing ein Spiel, in dem sich der LSV mehr Torchancen herausspielte als die Borussia. Etwas Zählbares konnten die Lüner allerdings nicht auf die Anzeigetafel bringen. Stattdessen ging Dröschede kurz nach der Pause mit einem Doppelschlag durch Robin Wodniok (48. Minute) und Kingsley Nweke (53.) in Führung.

Sebastian Hahne wird künftig im Trikot des Lüner SV jubeln.
Sebastian Hahne wird künftig im Trikot des Lüner SV jubeln. © Art © Art

Trotz der Gegentreffer habe sich seine Mannschaft insbesondere im Defensivverhalten im Vergleich zu den Partien gegen Schüren und Rhynern – der LSV kassierte jeweils vier Gegentore – durchaus verbessert gezeigt. „Wir waren defensiv dieses Mal stabiler, haben uns aber wieder ein Tor selber reingelegt. Da hatten wir einfach Abstimmungsprobleme. Wir wissen aber auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt“, so Schmeing.

Sebastian Hahne feiert Debüt für den Lüner SV

Gerade die individuellen Fehler seien es, die sein Team in den kommenden Wochen in den Griff bekommen müsse. Das habe auch die schlussendliche 0:2-Niederlage bei Borussia Dröschede offenbart. „Es wäre aber auch verwunderlich gewesen, wenn nach diesem großen Umbruch direkt alles funktionieren würde. Gemeinsame Ideen für das Spiel mit und gegen den Ball brauchen einfach Zeit“, betont der LSV-Coach.

Dennoch gab es auch trotz der zweiten Niederlage im dritten Testspiel für den LSV am Dienstag erfreuliche Nachrichten, denn mit Neuzugang Sebastian Hahne konnte ein Spieler sein Debüt geben, der in Zukunft die Torgefahr des Westfalenligisten noch einmal deutlich erhöhen soll.

Zeigen wird sich das möglicherweise schon am kommenden Samstag (17 Uhr), wenn der Lüner SV auf heimischer Anlage den TuS Erndtebrück zum nächsten Testspiel begrüßen kann.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul
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