Der VfB Lünen hat auf seiner Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. © Timo Janisch
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Endgültige Wachablösung beim VfB Lünen – Verein wählt neuen Vorsitzenden

Der VfB Lünen hat einen neuen Vorsitzenden. Nach viereinhalb Jahren im Amt war Friedhelm Hoffmann zuvor von seinem Posten zurückgetreten. Jetzt haben die Süder einen Nachfolger gefunden.

Friedhelm Hoffmann ist nicht länger Vorsitzender des VfB Lünen. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am vergangenen Freitag (13. August) gab Hoffmann, der das Amt viereinhalb Jahre innehatte, seinen Posten endgültig ab. Sein Nachfolger ist derweil kein Unbekannter.

Martin Wanata ist der neue Vorsitzende des VfB und wird in Zukunft die Geschicke des Vereins leiten. „Mit Martin Wanata haben wir einen Experten schlechthin. Er hat das Fachwissen, ist für den VfB der richtige Mann“, beschreibt Hoffmann seinen Nachfolger.

Wanata, zuletzt Jugendleiter beim VfB, übernahm nach dem Wechsel von Andreas Grundmann zu BW Alstedde auch die Geschäftsführung. Der neue VfB-Vorsitzende ist außerdem auch in der Jugend des Stadtsportverbandes aktiv und trat unter der Bedingung an, dass ihm Hoffmann vorerst noch als sein „Vize“ erhalten bleibt.

A-Liga-Mannschaft peilt einstelligen Tabellenplatz an

„Das will ich für eine zweijährige Amtszeit noch machen. Dann ist endgültig aus familiären und gesundheitlichen Gründen Schluss. So ein Amt erfordert einen hohen Zeitaufwand. Und ich bin noch aktiv im Arbeitsleben. Ich möchte mehr Zeit für meine Familie haben, mit meiner Frau Petra mehr verreisen“, erklärte der scheidende VfB-Vorsitzende. Weiter machen will Hoffmann aber noch als Vorsitzender der VfB-Altherren. Zuvor war er sechs Jahre Fußball-Vorsitzender des Klubs von der anderen Seite der Halde, SG Gahmen 24/74.

Für Martin Wanata soll in Zukunft vor allem die ehrenamtliche Tätigkeit im Vordergrund stehen: „In diesen nächsten zwei Jahren möchten Friedhelm Hoffmann und ich noch andere alte oder neue Mitglieder für die ehrenamtliche Arbeit begeistern, um so den weiteren Aufbau des VfB für die Zukunft sichern.“

Insgesamt sieht sich der VfB insbesondere in sportlicher Hinsicht gut aufgestellt, hat, trotz der Corona-Pandemie, wieder mehr Mitglieder gewonnen – insgesamt 260, davon ein Drittel bei der Jugend. In der Kreisliga A peilt der Verein mit seinen ersten Senioren, im fünften Jahr unter Mark Bördeling als Trainer, einen einstelligen Tabellenplatz an.

In den Kreisligen B und C laufen die zwei Reserven auf. Viertes Seniorenteam sind die Altherren. In den drei oberen Jugendklassen A, B und C wird mit dem benachbarten SV Preußen zusammen gearbeitet.

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