Preußen-Trainer Patrick Höfig musste am Sonntag wieder selber auf dem Platz ran. © Günther Goldstein
Fußball-Kreisliga A

Fünf Spiele ohne eigenen Treffer: SV Preußen Lünen geht wieder baden

Beim SV Preußen ist alles wie immer. Auch beim Auswärtsspiel in Körne setzt es für die Mannschaft aus Horstmar wieder viele Gegentore. Die personelle Situation spitzt sich immer weiter zu.

Der SV Preußen hat den nächsten enttäuschenden Sonntag hinter sich bringen müssen. Das Auswärtsspiel beim SV Körne geriet für die Mannschaft von Trainer Patrick Höfig zur nächsten deftigen Klatsche.

Mit 0:8 hatte das Team aus Horstmar das Nachsehen. Höfig musste dabei wie schon in der Vorwoche auch wieder selbst auf dem Platz mitwirken. „Wir mussten Stephan Voigt verletzungsbedingt in der Pause runternehmen. Da blieb mir dann leider wieder nichts anderes übrig, als mich selber noch über den Platz zu schleppen“, so der Trainer.

20 Minuten hält die Null

Die ersten 20 Minuten des Spiels wehrten sich die Preußen wieder einmal mit allem, was sie anzubieten hatten. Als Viktor Didel aber das 1:0 für Körne erzielte, war es wieder einmal dahin. Bis zur Pause legten die Gastgeber noch das 2:0 durch Viktor Pusch (37.) und das 3:0 durch Marc Grabemann (43.) nach.

Im zweiten Spielabschnitt ging den Preußen dann die Luft aus, sodass es am Ende erneut deutlich wurde. Ein Eigentor von Pascal Herrmann brachte das 0:4 aus Sicht der Gäste. Didel, Salinus und zwei Mal Rucinskas stellten dann den Endstand her.

Die letzten 20 Minuten des Spiels mussten die Preußen zu allem Überfluss auch noch in Unterzahl agieren. Jefferson Hurtado sah die Gelb-Rote-Karte. „Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters muss das nicht sein. Jefferson wird uns in der nächsten Woche fehlen. Das macht unsere Situation natürlich auch nicht einfacher“, so Höfig.

Der Trainer sagt weiter: „Wir haben eine gute Phase zu Beginn des Spiels. Aber uns geht hinten raus einfach die Kraft aus. Dann geht es natürlich wieder dahin. Da ist es für die Gegner Woche für Woche zu einfach.“

„Der Knoten muss platzen“

Seit fünf Spielen wartet seine Mannschaft nun schon auf einen eigenen Treffer. „Der Knoten muss irgendwann platzen. Ich glaube, wenn wir ein Tor schießen, können wir auch mal ein zweites oder drittes nachlegen“, sagt Höfig, der die Situation weiter annehmen will: „Wir erhalten von allen Seiten viel Zuspruch. Auch unser Gegner heute redet uns gut zu. Nur am Ende des Tages haben wir davon natürlich nichts. Wir müssen einfach den Kopf oben behalten und nach vorne gucken.“

SV Preußen: Bensiek, Wulle (71. Krause), Quast (65. Quast), J. Herrmann, Er, P. Herrmann (86. Reuss), Hurtado, Umlandt, Klage, Voigt (46. Höfig)

Tore: 0:1 Didel (20.), 0:2 Pusch (37.), 0:3 Grabemann (43.), 0:4 Eigentor (61.), 0:5 Didel (68.), 0:6 Salinus (84.), 0:7 Rucinskas (85.), 0:8 Rucinskas (88.)

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