Der Handballkreis Hellweg hat nun eine Entscheidung hinsichtlich möglicher Play-offs getroffen. © dpa

Handballkreis Hellweg trifft Entscheidung zu möglichen Play-offs

Die Inzidenzzahlen sinken, aber die Hoffnung der Handballer auf einen Spielbetrieb steigt nicht unbedingt. Der Handballkreis Hellweg trifft deshalb eine richtungsweisende Entscheidung.

Gibt es bei den Handballern noch Entscheidungen um den Aufstieg? Trotz der aktuell sinkenden Corona-Inzidenzzahlen ist die Hoffnung doch eher verschwindend gering. Das sieht auch der Vorstand des Handballkreises Hellweg so, der jetzt eine Entscheidung getroffen hat.

Anfang des Monats gab es zunächst eine weitere Abfrage unter den Vereinen, die die Möglichkeit auf einen Aufstieg haben. Die Reaktionen sind unterschiedlich: Einige wollen aufsteigen und auch entsprechende Play-offs austragen, andere haben schlichtweg mit Blick auf die Corona-Zahlen abgewunken. Auf Aufsteiger komplett zu verzichten, sei laut Spielordnung wiederum nicht so einfach möglich.

„Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, uns den Vorgaben des Handballverbandes Westfalen anzuschließen.“

Carsten Umbescheidt

„Wir haben uns jetzt dazu entschlossen, uns den Vorgaben des Handballverbandes Westfalen anzuschließen“, erklärt Carsten Umbescheidt, Vorsitzender des Handballkreises. „Sagt der Verband alles ab, dann sagen auch wir alles ab. Ich denke, dass eigenmächtige Vorgehensweisen anderer Kreise nicht richtig sind“, so Umbescheidt. „Wir sollten mit einer Zunge sprechen.“

Konkret verweist er auf die Spielordnung. „Es gibt eben Vorgaben, die zu erfüllen sind, damit ein Spielbetrieb abgebrochen wird und es keine Aufsteiger gibt“, sagt er. „Wenn der Verband entscheidet, dass überkreislich niemand aufsteigt, muss auch darunter niemand aufsteigen.“

Der Kreis-Chef der Handballer geht ohnehin nicht davon aus, dass die Kontaktsportart Handball in den nächsten Wochen betrieben werden kann. „Wir sind doch alle superglücklich, wenn Anfang September die Saison wieder beginnen kann. Mit einer entsprechenden Vorbereitungszeit wäre das doch schon toll.“

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Thorsten Teimann

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