Wethmars Rolf Nehling (rechts) ist bereits seit 1982 auf den Lüner Fußballplätzen unterwegs. © Timo Janisch
Fußball-Bezirksliga

Immer noch voll im Geschäft: Rolf Nehling (68) hat Entscheidung über Zukunft getroffen

Sei 1982 ist Rolf Nehling in der Lüner Fußballlandschaft unterwegs. Noch immer zieht er beim TuS Westfalia Wethmer die Strippen. Für die kommende Zeit hat er allerdings schon Pläne geschmiedet.

Er gehört absolut zum Inventar bei Fußball-Bezirksligist Westfalia Wethmar, kennt womöglich alle Grashalme auf dem Sportgelände des TuS und weiß um vermutlich jede Facette des Lüner Amateurfußballs. Rolf Nehling leitet seit nunmehr knapp zehn Jahren die Geschicke an der Wehrenboldtstraße und noch immer ist der mittlerweile 68-Jährige mit vollem Einsatz bei der Sache. Doch wie lange bleibt das noch so?

„Wethmar wird die letzte Station sein“

„Eigentlich bin ich schon wirklich jeden Tag damit beschäftigt, irgendwelche Sachen rund um den Verein zu organisieren“, betont der Sportliche Leiter des TuS im Gespräch mit der Redaktion. Von Müdigkeit oder schwindendem Ehrgeiz ist bei Nehling, der seit 2011 in Wethmar aktiv ist, keine Spur.

„Die Arbeit macht mir einfach Spaß und der Umgang mit dem Trainerteam, der Mannschaft und den anderen Verantwortlichen hält mich irgendwie auch jung“, betont der Sportliche Leiter. Über die nunmehr knapp zehn Jahre im Verein sei ein enges Vertrauensverhältnis entstanden. Ein wichtiger Punkt, denn von einem Ende beim TuS scheint Nehling derzeit noch weit entfernt. „Wethmar wird in meiner sportlichen Laufbahn zwar auf jeden Fall die letzte Station sein, aber wann die Zeit tatsächlich vorbei ist, steht noch nicht fest“, so der 68-Jährige.

Dennoch habe er schon erste Ideen, wie die kommende Zeit aussehen könne: „Wir werden schauen, ob man vielleicht schon in der nächsten Saison damit beginnen kann, einen etwas jüngeren Mann einzuarbeiten, um dann zu einem geeigneten Zeitpunkt eine reibungslose Übergabe hinzubekommen.“

Langjährige Tätigkeit erleichtert Kontakt zu anderen Vereinen

Trotz der momentan schwierigen Situation im Amateurfußball mache die Arbeit laut Nehling aktuell noch großen Spaß und „solange es gesundheitlich noch funktioniert, will ich die Arbeit hier dann auch noch weitermachen.“ Dabei profitiere er in so mancher Situation sogar davon, dass er nicht nur seit zehn Jahren in Wethmar arbeitet, sondern insgesamt schon seit fast 40 Jahren in der Lüner Fußballszene unterwegs ist.

„Wenn es darum geht, Kontakte zu anderen Vereinen herzustellen oder personelle Entscheidungen getroffen werden müssen, dann kann es schon vorkommen, dass in den Vorständen der anderen Klubs Leute sitzen, die ich früher selber einmal trainiert habe. Das erleichtert das Ganze dann doch schon manchmal“, unterstreicht Nehling.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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