Der Lüner SV hat eine echte Mentalitäts-Spielerin in den eigenen Reihen. © Günther Goldstein
Lüner Sport-Adventskalender

Lüner Sportlerin strotzt nur so voller Selbstbewusstsein und Gewinnermentalität

Jeden Tag ein neues Gesicht im Lüner Sport-Adventskalender. Hinter der zweiten Tür verbirgt sich eine Lüner Sportlerin mit viel Leidenschaft für ihre Sportart und der richtigen Mentalität.

Mit dem Lüner SV hat Joline Tismar erfolgreiche Zeiten hinter sich, die durch die andauernde Coronapandemie jäh unterbrochen wurden. Die Volleyballerin stieg mit ihren Kameradinnen letzte Saison in die Verbandsliga auf.

Als „tollen Erfolg“ bezeichnet die 21-jährige die Leistung in der vergangenen Spielzeit, das Ende der Fahnenstange sei mit ihrer Mannschaft aber noch nicht erreicht: „Unser Ziel für die aktuelle Saison war es, die Klasse zu halten, am besten weit oben in der Tabelle. Aber wir haben auch das Potenzial noch mal aufzusteigen und in der Oberliga zu spielen.“

Volleyball ist die einzig logische Wahl

Doch warum ausgerechnet Volleyball? Für Tismar war das eine logische Wahl, ihre Großeltern und ihr Vater spielten oder spielen teilweise noch aktiv. Für die Personaltrainerin eines Fitnessstudios, die nebenbei kurz vor dem Abschluss ihres Bachelorstudiums in Fitnessökonomie steht, gab es bereits mit acht Jahren eine erste Berührung mit Volleyball.

Offensiv am Netz unterwegs: Joline Tismar vom Lüner SV. © Günther Goldstein © Günther Goldstein

In der Grundschule besuchte sie die Volleyball AG und startete auch direkt danach beim TV Werne im Verein. Tismar spielt sowohl Offensiv als auch Defensiv über Außen, das heißt, dass sie bei der Annahme des Balls beteiligt ist, und auch immer wieder selbst in der Offensive über die linke Seite des Spielfelds Punkte erzielt.

Seit 2016 spielt sie nun schon beim Lüner SV und möchte dort am liebsten gar nicht mehr weg: „Ich liebe meine Mannschaft, unser Trainer ist echt klasse und die Vereinsfeiern sind etwas, worauf man sich die ganze Saison freut.“

Unklare sportliche Zukunft – wegen Corona

In Hinsicht auf die Coronapandemie ist ein Blick in die sportliche Zukunft natürlich schwer. Da unklar ist, wie und ob die aktuelle Saison fortgesetzt wird, setzt sich Tismar erstmal kleine Ziele: „Das oberste Ziel ist momentan erstmal, dass alle fit und gesund bleiben. Sobald es die äußeren Umstände wieder ermöglichen, müssen wir im Training wieder Vollgas geben.“

Auch bei ihren persönlichen Zielen merkt man ihr eine gewisse Gewinnermentalität an: „Ich möchte mich immer weiterentwickeln und so lange wie möglich erfolgreich und gesund Volleyball spielen.“

Außerdem möchte sie nach ihrem Bachelor unbedingt noch ihren Master in Prävention und Gesundheitsmanagement mit Bravour bestehen.

Vorerst wird sie sich nun voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können, denn durch die aktuellen Coronamaßnahmen haben weder Sporthallen noch Fitnessstudios geöffnet. Ein Ende der Pandemie wird auch von Joline Tismar demütig herbeigesehnt.

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