Beim Lüner SV sind die nächsten beiden Spiele verletzt. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Lüner SV: Die nächsten beiden Verletzten – Sprunggelenk wird sofort dick

Eigentlich schien sich die personelle Lage beim Lüner SV wieder zu bessern. Nun fehlen dem Westfalenligisten die nächsten beiden Spieler. Zumindest einer könnte wohl eine Ausfallzeit umgehen.

Rene Richter, Nico Berghorst, Sebastian Hahne – vor allem in der Offensive hatte der Lüner SV zuletzt einige schwerwiegende Ausfälle zu beklagen. Die Lage besserte sich jedoch überraschend schnell. Jetzt haben den LSV aber die nächsten beiden Verletzungen erreicht.

Schon am Sonntag fehlte Daniel Mikuljanac. Der Allrounder der Rot-Weißen, der beinahe jede Position spielen kann, stand beim 1:1 beim SC Westfalia Kinderhaus nicht im Aufgebot.

Daniel Mikuljanac bleibt im Rasen hängen

„Ich bin in einem Zweikampf im Rasen hängengeblieben und umgeknickt“, sagt Mikuljanac auf Anfrage dieser Redaktion. Sofort sei das betroffene linke Sprunggelenk dick geworden.

Daniel Mikuljanac wartet noch auf seine finale Diagnose.
Daniel Mikuljanac wartet noch auf seine finale Diagnose. © Timo Janisch © Timo Janisch

Am Montag trat der 25-Jährige, der in seiner Laufbahn schon mehrere Kreuzband-Verletzungen durchgemacht hat, den Gang zum Arzt an. „Der sagt: Am Knochen ist nichts und im Gelenk ist nur noch wenig Flüssigkeit“, so Mikuljanac.

Eine abschließende Diagnose gebe es allerdings erst nach einem aufklärenden MRT. Dafür versucht der Lüner nun, einen möglichst kurzfristigen Termin zu finden. Fällt Mikuljanac aus, fehlt dem Westfalenligisten ein echter Fixposten. In den drei Partien vor dem Kinderhaus-Spiel kam Mikuljanac jeweils über 90 Minuten zum Einsatz.

Mohamed Yarhdi fehlte ebenfalls

Ebenfalls bereits am Sonntag gefehlt hat dem LSV um Trainer Axel Schmeing Mohamed Yarhdi. Auch beim 28-jährigen Mittelfeldspieler war laut Schmeing eine Verletzung dafür verantwortlich.

Genaue Auskunft darüber geben wollte der kurzfristige Sommer-Neuzugang vom Holzwickeder SC aber nicht. Der Sportliche Leiter der Lüner, Marcel Piaszyk, bestätigte auf Nachfrage, dass Yarhdi am Dienstag wieder ins Training einsteigen solle. Womöglich könnte er dann für das Heimspiel gegen den TuS Tengern am Sonntag eine Option sein.

Über den Autor
freier Mitarbeiter
Amateursportler bewegen vielleicht weniger Menschen als die Profis, dafür aber umso intensiver. Sie schreiben die besseren Geschichten - vor allem im Ruhrgebiet. Diese zu erkennen und aufzuschreiben, darum arbeite ich seit 2017 für Lensing Media. Darüber hinaus Handballtrainer im Jugendbereich. Gebürtig aus Lünen.
Zur Autorenseite
Timo Janisch

Der neue Lokalsport-Newsletter für das Münsterland

Immer dienstags und freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.