Matthias Drees und der Lüner SV treffen am Sonntag auf Westfalia Kinderhaus. © Timo Janisch
Fußball-Westfalenliga

Lüner SV will endlich eine rabenschwarze Serie beenden – zwei neue Spieler mit an Bord

Der Lüner SV gastiert am Sonntag (15 Uhr) bei Westfalia Kinderhaus, das zuletzt mit einem Sieg beim Liga-Primus überraschten. Der LSV kann dabei allerdings auf zwei neue Spieler zurückgreifen.

Der Lüner SV scheint nach dem 4:1-Sieg gegen die Spvgg Erkenschwick endgültig in der neuen Saison angekommen zu sein. Am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) trifft der Fußball-Westfalenligist mit Westfalia Kinderhaus jedoch auf einen Gegner, der am vergangenen Wochenende mächtig aufhorchen ließ. Dennoch rechnet sich der LSV einige Chancen aus – auch dank weiterer personeller Verstärkungen.

Der Lüner SV scheint ein neues Lieblingsergebnis gefunden zu haben: Nach dem 4:1-Sieg gegen Erkenschwick vom vergangenen Sonntag gewann das Team um Kapitän Matthias Drees am Donnerstag im Testspiel beim VfL Kemminghausen ebenfalls mit 4:1.

Abandelwa und Riviera sind ab sofort spielberechtigt

Dabei kamen nicht nur einige Spieler zum Einsatz, die zuletzt verletzt waren oder kaum Einsatzzeiten gesehen hatte, sondern mit Manase Abandelwa und Alfredo Riviera auch die beiden jüngsten Neuzugänge, wobei sich Letzterer auch umgehend in die Torschützenliste eintrug.

„Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir da ein gutes Spiel gemacht und auch in der Höhe verdient gewonnen“, konstatierte LSV-Kapitän Drees am Freitag. Sowohl Abandelwa als auch Riviera hätten einen starken Eindruck hinterlassen. Seit dieser Woche sind die beiden Neuzugänge spielberechtigt, dürften also auch eine Option für das Gastspiel bei Westfalia Kinderhaus am Sonntag sein.

Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage ist die Westfalia ebenso wie der LSV mit vier Punkten in die Saison gestartet. Und auch für die Münsteraner gab es erst am dritten Spieltag den ersten Sieg – der hatte es allerdings in sich: Mit 2:1 gewann Kinderhaus bei Liga-Primus Preußen Espelkamp.

Letzter Auswärtssieg für den Lüner SV im April 2019

Ein Ergebnis, das auch dem LSV nicht verborgen geblieben ist. „Wir dürfen Kinderhaus auf jeden Fall nicht unterschätzen. Dass die Jungs ordentlich Qualität haben, sieht man auch anhand des Ergebnisses gegen Espelkamp. Wir gehen deshalb schon mit Respekt in die Partie“, so Drees, der allerdings auch auf die eigenen Stärken des LSV vertraut.

Außerdem gelte es eine rabenschwarze Serie zu brechen: „Wir haben gegen Erkenschwick Selbstvertrauen getankt und wollen jetzt endlich wieder einen Auswärtssieg einfahren“, betont der LSV-Kapitän. Der letzte Westfalenliga-Sieg auf des Gegners Platz datiert vom 18. April 2019. Damals gewann der LSV mit 3:0 beim SV Horst-Emscher.

Das Gastspiel bei Westfalia Kinderhaus dürfte demnach eine gute Gelegenheit sein, um diese Serie ad acta zu legen. „Wir fahren sicherlich nicht den weiten Weg, um letztlich mit leeren Händen zurückzukommen. Wir wollen auf jeden Fall etwas mitnehmen“, so Drees abschließend.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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