Marcel Möller kehrt im Sommer von Preußen Lünen zum TuS Niederaden zurück. © Timo Janisch
Fußball

Marcel Möller kehrt zu seiner „wahren Liebe“ TuS Niederaden zurück und macht eine Kampfansage

Im Sommer kehrt Torwart Marcel Möller zum TuS Niederaden zurück. Mit seinem Heimatverein hat er ein klares Ziel und richtet eine Kampfansage an seine Torhüter-Konkurrenten.

Fußball-B-Ligist TuS Niederaden hat mit der Verpflichtung von Torhüter Marcel Möller von Preußen Lünen unlängst den nächsten Rückkehrer verpflichtet. Er ist neben Thomas Orfanidis und Fabian Kowalski der dritte Spieler, der im Sommer an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.

Vor seinem Intermezzo bei den Horstmarern hütete Möller bereits zehn Jahre erfolgreich das TuS-Tor. Schon in der Jugend spielte er, abgesehen von vier Jahren beim Nachbarn aus Oberaden, durchgängig im Lüner Südosten. Ein waschechtes Niederadener Urgestein also.

„Irgendwie komme ich immer zurück zu meinem Heimatverein, zu meiner wahren Liebe“, beschreibt Möller seine bisherige Karriere. Doch auch seine Zeit bei den Preußen hat er sehr genossen: „Ich wurde super aufgenommen damals. Auch das ganze Drumherum hat mir gut gefallen. Es war eine schöne Zeit und ich habe mich weiterentwickelt und bin noch besser geworden.“

Dee Wechsel zurück nach Niederaden hat für den 32-Jährigen mehrere Gründe. So habe ihm bei den Preußen nach dem Abschied von Stefan Urban und Kevin Rehkopp als Trainerteam im Sommer einfach die Perspektive gefehlt. Die daraus resultierte Spielerflucht habe dazu geführt, dass auch Möller seine sportliche Situation überdacht habe. Und seine Verbundenheit zu Niederaden gab den Ausschlag.

„Ich möchte immer spielen“

Beim TuS Niederaden möchte er auf und neben dem Platz ein große Rolle einnehmen: „ Ich war immer jemand, der Verantwortung übernommen hat, der viel gemacht hat und sich immer um irgendwas gekümmert hat. Und genauso wird es auch wieder sein.“

Eine klare Ansage richtet er auch an die Konkurrenz um den Platz im Kasten des TuS: „Ich möchte immer spielen. Ich werde im Training immer mein Bestes geben und schauen, was der Trainer dann entscheidet. Natürlich freue ich mich, wenn ich spielen darf und wenn er sich gegen mich entscheidet, werde ich im Training nur noch mehr Gas geben.“

Entscheidend sei für ihn aber nicht nur regelmäßige Spielpraxis, sondern fast noch wichtiger der Wunsch, endlich mal wieder verletzungsfrei zu bleiben. „Ich hatte immer mal wieder kleine Wehwehchen und werde auch nicht jünger“, weiß der Torwart und fügt hinzu: „Spaß am Sport und mit den Kumpels zu haben ist mir auch sehr wichtig.“

Nach der langen Zeit ohne Fußball jucke es ihn auch schon wieder ordentlich in den Füßen – es sei kaum auszuhalten. Angesprochen auf die Ziele mit seiner neuen Mannschaft gibt es für ihn nur einen Weg. Und zwar eine Liga höher: „Es kann nur ein einziges Ziel geben und das ist der Aufstieg. Das würde ich sehr gerne nochmal in meiner Karriere erreichen. Und warum nicht direkt nächste Saison?“

Niederadens Trainer Amel Mesic kann sich in jedem Fall auf einen topmotivierten Rückkehrer freuen, der mit seiner Erfahrung und seinem mannschaftsdienlichen Verhalten auf und neben dem Platz eine wichtige Stütze werden soll.

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